AAR EDITION INTERNATIONAL
 
 
 
 
 
 
 
Ethnische Musik
Fortsetzung 35
 
Die Physik der Musik


 
 
Die Phy­sik der Mu­sik grün­det sich im ob­jek­ti­ven Be­reich auf die Me­ta­phy­sik der Mu­sik – so­weit der Ur­sprung der Mu­sik, die Har­mo­nie, die ob­jek­ti­ve Grund­la­ge der Mu­sik, er­kannt wird – und im sub­jek­ti­ven Be­reich auf die Selbst­er­kennt­nis.

 
Zwischen Metaphysik und Selbsterkenntnis
 
So­dann er­streckt sich die Phy­sik der Mu­sik über die Tech­no­lo­gie der sub­jek­ti­ven Mu­sik­er­zeu­gung – über die Me­cha­nik des Geis­tes, die Me­cha­nik des In­tel­lekts und die Me­cha­nik der Sin­ne und ih­re Be­herr­schung durch das in­ne­re Ich – bis hin zur Phy­sik der Mu­sik­in­stru­men­te und zur gan­zen Mu­sik­pro­duk­ti­ons- be­zie­hungs­wei­se -re­pro­duk­ti­ons­ma­schi­ne­rie.

 
Die Physik der Musikerzeugung
 
Da­bei ist es not­wen­dig, so­wohl in­ner­lich als auch äu­ßer­lich zwi­schen der Phy­sik der Mu­sik und der Phy­sik ei­nes akus­ti­schen Er­eig­nis­ses zu un­ter­schei­den; denn die Phy­sik der Mu­sik be­in­hal­tet zwin­gend lo­gisch den schöp­fe­ri­schen Hin­ter­grund zum Mu­sik­ma­chen – wäh­rend die Phy­sik des akus­ti­schen Er­eig­nis­ses den wich­ti­gen Fak­tor der Kre­a­ti­vi­tät, wel­cher ein akus­ti­sches Er­eig­nis erst we­sen­haft zu Mu­sik macht, nicht be­rück­sich­tigt.

 
Physik der Musik und Physik der akustischen Darbietung