AAR EDITION INTERNATIONAL
 
 
 
 
 
 
 
Ethnische Musik
Fortsetzung 53
 
Rückschlüsse aus den Überlieferungen


 
 
Hier schlie­ßen wir aus ih­rer Kennt­nis und aus ih­rer Be­herr­schung der Ru­nen – je­ner ver­schlüs­sel­ten Zei­chen: stil­le, be­ein­dru­cken­de Zeu­gen ih­rer in­te­grier­ten Macht über das Sprach­or­gan.

 
Zeugen der integrierten Macht über das Sprachorgan
 
Mit dem Schwer­te rei­nen Wis­sens be­herrsch­ten un­se­re Vor­fah­ren in ge­ra­de­zu ma­gi­scher Wei­se die Spra­che und den Me­cha­nis­mus der Sprach­ge­stalt­ung.

 
Das Schwert des reinen Wissens
 
Und mit dem Schwer­te der rei­nen Er­kennt­nis wird es un­se­rer Ge­ne­ra­tion ge­lin­gen, die üb­li­che Um­gangs­spra­che von den Schla­cken und Ver­bren­nun­gen der Zei­ten zu be­frei­en.

 
Das Schwert der musikalischen Erkenntnis
 
Als Ken­ner der Wahr­heit des Le­bens, der Ken­ner sei­ner ei­ge­nen in­ne­ren und äu­ße­ren Wirk­lich­keit, ist der Mensch ge­rüs­tet, mit voll funk­ti­ons­fä­hi­gem Ver­stand und le­bens­tüch­ti­gem Her­zen die­ses Schwert der Er­kennt­nis mit star­kem Arm zu füh­ren.

 
 
So ha­ben un­se­re Vor­vä­ter den in­ne­ren Grund­la­gen des Le­bens den höchs­ten Rang ein­ge­räumt, und Selbst­be­herr­schung auf der Ba­sis ei­ge­ner Selbst­er­kennt­nis war die na­tür­li­che Grund­la­ge ih­rer all­täg­li­chen Le­bens­ge­stal­tung.

 
Die inneren Grundlagen des Lebens bei unseren Ahnen
 
So wie der Wind die Wol­ken am Him­mel be­wegt und mal von Os­ten nach Wes­ten, mal von Wes­ten nach Os­ten oder auch von Nor­den nach Sü­den treibt, so hat die tö­nen­de Spra­che un­se­rer Ah­nen zu­sam­men mit den Ge­schi­cken der Mensch­heit im Ver­lau­fe der Ge­zei­ten und der Völ­ker­schick­sa­le gro­ße Ver­schie­bun­gen er­fah­ren – mal in die­ser, mal in je­ner Rich­tung, oft auch ent­ge­gen­ge­setzt.

 
 
Doch selbst wenn auch ein Her­ab­sin­ken der mensch­li­chen Sen­si­bi­li­tät ge­gen­über der Volks­spra­che je­ne Ver­schie­bun­gen im­mer mit den Män­geln des Zeit­geis­tes be­haf­tet hat, so war es doch gleich­zei­tig den Völ­kern ver­wehrt, die in­ne­re Lo­gik der Spra­che an­zu­tas­ten.

 
Die Machtebene der inneren Sprachgesetze
 
Und so ist uns im­mer­hin die in­ne­re Ge­setz­mä­ßig­keit der Spra­che un­se­rer Ah­nen bis auf den heu­ti­gen Tag er­hal­ten ge­blie­ben.

 
Wissen über die Symbolik unserer Vorfahren
 
Aus dem Ver­ste­hen die­ser Ge­set­ze der Sprach­aus­for­mung ent­springt er­neut das Wis­sen über die Sym­bo­lik un­se­rer Vor­fah­ren.