a useful connection
AAR EDITION INTERNATIONAL
Site Map
Kontakt
über uns
 
MUSIK
a useful connection

Sinn und Zweck
der Musik






Freiheit der mensch- lichen Entfaltung




Musik und kulturelle
Integrität




Leben in Vollendung






Die Macht der Musik





Einfluß der musikali-
schen Ordnung


Das Ansehen
der Musik


Die musikmachende
Masse



„Interpretation“




Musikbranche



Verlust des
Musikwissens
Königin der Weisheit


In al­len ho­hen Kul­tu­ren der Welt und zu al­len Zei­ten war die Mu­sik als die Kö­ni­gin der Weis­heit zur Aus­bil­dung der men­schen­ge­ge­be­nen Göt­ter­kräf­te be­ru­fen; denn für die Men­schen die­ser ho­hen Zei­ten schloß die Mu­sik die un­end­li­che Sphä­renhar­mo­nie ein – dem un­ge­bil­de­ten Ohr un­er­reich­bar, aber dem Ein­ge­weih­ten, dem Wahr­heits­ken­ner, dem Wahr­heits­lie­ben­den so un­end­lich ver­traut.

So wur­den in der Mu­sik der ho­hen Kul­tu­ren die Ge­set­ze der Na­tur zur Ent­fal­tung ge­bracht, aber auch je­ne gött­li­chen Ga­ben im Men­schen, nach de­nen der ein­zel­ne aus ganz in­ne­rer Frei­heit her­aus voll­kom­men spie­le­risch mit den Kräf­ten der Na­tur um­geht.

Zu al­len gro­ßen Zei­ten der Mensch­heit war die Mu­sik so fest mit dem prak­ti­schen All­tags­le­ben ver­bun­den, und die­se Ver­bun­den­heit wur­de auch so tief er­kannt, daß man die Mu­sik als das grund­le­gen­de Mit­tel zur Be­wah­rung der be­ste­hen­den Kul­tur an­sah.

In al­len uns be­kann­ten Hoch­kul­tu­ren stell­te die mu­si­ka­lischkünst­le­ri­sche Schu­lung den Be­ginn je­der ernst­haf­ten Men­schen­bil­dung dar; denn der Pfle­ge des Geis­tes galt die zen­tra­le Auf­merk­sam­keit, um den ge­sam­ten Men­schen von sei­nen in­ne­ren Qua­li­tä­ten her zu for­men und sein Le­ben zur Voll­en­dung zu füh­ren.

Als dann im Lau­fe der Zei­ten das Men­schen­ge­schlecht die gro­ßen Ein­sich­ten ver­gaß und des­halb in den Kampf um das täg­li­che Da­sein hin­ein­ge­riet, da war mit die­sem kul­tu­rel­len Ver­fall auch ein Zer­fall der Ord­nung in der Mu­sik ver­bun­den.

Die gro­ßen Den­ker der Mensch­heit er­klär­ten so­gar, daß erst der Ver­lust der mu­si­ka­li­schen Ord­nung den kul­tu­rel­len Rück­gang be­wir­ke.

Ein kul­tu­rel­les Tief bringt es im­mer mit sich, daß die Mu­sik nur zum sinn­li­chen Ge­nuß be­nutzt wird; und von die­sem Mo­ment an ge­rät die Mu­sik in Ver­ruf.

Gleich­zei­tig wird die Mu­sik aus der Welt der be­leb­ten Stil­le in den Be­reich des kal­ten Lärms ge­drängt, die Or­ches­ter stei­gern sich ins Rie­sen­haf­te, und an der mu­sik­ma­chen­den Mas­se zer­schellt der Sinn des Le­bens.

Der Aus­druck der In­ter­pre­ta­tion wird wich­ti­ger als der zu­grun­de­lie­gen­de Sinn des Mu­sik­werks, und das Über­per­sön­li­che wird hin­ab­ge­zo­gen in den Be­reich mensch­li­cher Lei­den­schaf­ten.

In der Mu­sik­bran­che gilt die Auf­merk­sam­keit der Er­re­gung von kör­per­be­zo­ge­nen Ge­füh­len und plat­ten Emp­fin­dun­gen im Men­schen.

Das Wis­sen über das We­sen der Mu­sik geht ver­lo­ren. Man ver­gißt, daß die wirk­li­che Mu­sik mensch­li­che, über­mensch­li­che und kos­mi­sche Zu­sam­men­hän­ge auf­zeigt, daß die Tö­ne für kos­mi­sche Zah­len ste­hen und wir­kungs­vol­le Sym­bo­le sein kön­nen.

Daß die Mu­sik die See­le des Men­schen ver­zau­bern kann, scheint nur noch in die welt­frem­de Phan­ta­sie ei­ni­ger Mu­sik­nar­ren zu ge­hö­ren.


 

                                                                                
 

© AAR EDITION INTERNATIONAL 1982
 

 

 

PETER HÜBNER – NATÜRLICHES MUSIKSCHAFFEN
O U V E R T Ü R E
O U V E R T Ü R E
DAS UNSTERBLICHE ZAUBERREICH DER KÖNIGIN DER MUSIK
NATÜRLICHES
MUSIK SCHAFFEN
VORWORT
OUVERTÜRE
Die Königin der Künste
Königin der Weisheit

Absolute Musik

science                         music                            art
intelligence                  creativity                     harmony