PETER HÜBNER – NATÜRLICHES MUSIKSCHAFFEN
Teil II
Teil II
KLASSISCHE LEHRFELD DER MUSIK
    
    
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MUSIK
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Jenseits
des Tonraums....

 

 

Urklassische Musik

 

 

 



Spielerische
Beherrschung
der inneren
Menschenkräfte

 

Musik als
nährende Kraft

 


Konventionelle Technologie

 

 


Neue Erkenntnisse

 

 


Das Feld
der menschlichen
Erkenntnis

Technologie der Menschenkräfte



Das Lehr­feld der klas­si­schen Kom­po­si­tion ist nicht et­wa das Ge­biet der Mu­sik, son­dern es liegt in der Tech­nik des ge­schick­ten Um­gangs mit un­se­rer in­ne­ren mensch­li­chen Ge­fühls- und Geis­tes­welt – in der Kunst, bei uns selbst und bei an­de­ren Zorn in Freu­de und Nie­der­ge­schla­gen­heit in Glück zu ver­wan­deln.

Die ur­klas­si­sche Mu­sik be­schreibt die spie­le­ri­sche Be­herr­schung des Schlacht­fel­des un­se­rer in­ne­ren Men­schen­kräf­te in der Hö­he gött­li­cher Voll­en­dung.

In­dem die­se Mu­sik uns Hö­rern den ge­schick­ten, eth­isch rei­nen Um­gang mit un­se­ren in­nen wal­ten­den Fä­hig­kei­ten vor Au­gen führt, in­spi­riert sie uns zur ei­ge­nen cha­rak­ter­li­chen Ent­fal­tung mit Blick­rich­tung auf ei­ne na­tür­li­che Le­bens­freu­de.

Mit kei­nem an­de­ren Mit­tel kann man ei­ne in­ner­mensch­li­che Ei­gen­schaft so klar und ein­deu­tig de­fi­nie­ren wie mit ei­nem mu­si­ka­li­schen Mo­tiv.
Denn das mu­si­ka­li­sche Mo­tiv schließt un­se­re Ge­fühls- und un­se­re Ver­stan­des­welt ein und ist in der La­ge, Raum und Zeit in­te­griert zu be­le­ben.

Hier zeigt sich Mu­sik als die ge­eig­ne­te un­über­trof­fe­ne geis­ti­ge Nah­rung zum ob­jek­ti­ven Ver­ständ­nis un­se­rer mensch­li­chen Ei­gen­schaf­ten, aber auch als le­ben­di­ges Werk­zeug für die in­di­vi­du­el­le Be­wäl­ti­gung un­se­rer in­ne­ren Ge­fühlsund Ver­stan­des­welt.

Bei der Ana­ly­se der Mo­ti­ve so­wie der Mo­tiv­tech­nik hat der her­kömm­lich ge­schul­te Mu­sik­ana­ly­ti­ker nur das äu­ße­re Ge­wicht der Tö­ne quan­ti­ta­tiv er­fas­sen wol­len, so als woll­te ein Bio­lo­ge bei ei­nem Le­ben­den nur die Kno­chen wie­gen – wo­bei doch das Ge­wicht un­se­rer Kno­chen über un­ser tat­säch­li­ches prak­ti­sches Le­ben nur we­nig aus­sagt.

Die neu­en na­tur­wis­sen­schaft­li­chen Un­ter­su­chungs­me­tho­den be­stim­men die Ge­stal­tungs­kri­te­ri­en ei­nes Fach­ge­bie­tes all­ge­mein we­sent­lich ex­ak­ter.
Und so gibt sich der heu­ti­ge Hö­rer mit der nur äu­ße­ren Be­trach­tung ei­nes wirk­lich in­ne­ren Sach­ver­hal­tes nicht mehr zu­frie­den und for­dert des­halb vom Mu­sik­ana­ly­ti­ker ei­nen ent­spre­chen­den in­ne­ren Durch­blick.

Mu­sik­ana­ly­se ist dann vom An­satz her nicht mehr nur Sa­che ei­nes äu­ße­ren Stu­di­ums, son­dern liegt vor al­lem in der sys­te­ma­ti­schen Un­ter­su­chung des Fel­des un­se­rer in­ne­ren mensch­li­chen Er­kennt­nis.




 

                                                                                

 

© AAR EDITION INTERNATIONAL 1982
 

 

NATÜRLICHES
MUSIK SCHAFFEN
II.
DAS KLASSISCHE
LEHRFELD DER MUSIK
Technologie
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der Musik
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der
musikalischen
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Authentische
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Die musikalische
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Handwerk
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