Lücken
im
kreativen Hören
Enge, technokratische Musikausbildung
Verlust des
kreativen Hörens
Ruf
nach der
verlorenen Musik
Mit der herkömmlichen Spielund Aufführungspraxis kann beim Hörer ein räumlich-plastischer Eindruck des im Feinen bewegten Universums der musikalischen Tonräume nicht entstehen.
Denn bei den heutigen Musikfachleuten selbst ist dieses innere kreative Hören nur bruchstückhaft vorhanden.
Aber gerade die lebendige innere musikalische Bewegung in der Raum-Zeit-Verschmelzung ist das ursprüngliche Fluidum, welches die eigentliche Welt der Musik ausmacht.
Wenn aufgrund enger technokratischer Musikausbildung dem Hörer eine solche machtvoll bewegte Welt der Tonräume nicht eröffnet wird, so ist Musik nicht dargebracht; die innere Gestaltungskraft des Komponisten ist nicht genutzt; die „Interpretation“ hat versagt; alle Mühen instrumenteller und technischer Art sind vergebens.
ist frei, und würd’ er in Ketten geboren.“
Etwa um die Jahrhundertwende ging das kreative Wissen über die innergeistige Musikgestaltung selbst bei den Komponisten verloren.
Als unmusikalischer Ersatz entstand das intellektuelle Konzept der Zwölftonkomposition und darauf folgend später dasjenige der seriellen Kompositionstechnik eines rechnerisch ganz interessanten, aber völlig unlebendigen Konzepts zum Musikschreiben als gäbe es gar kein inneres Hören.
So war die Musik ihres inneren Lebensfunkens beraubt und konnte deshalb auch nicht erfolgreich sein (was die Ära der „zeitgenössischen Musik“ der Avantgarde hörbar bezeugt).
Eine Randerscheinung dieses Verlustes der inneren Dimension des kreativen Hörens ist die Pop-, Punk- und Beatszene der unglückliche Ruf der Kinder nach der verlorenen Musik.
in die Tiefe des menschlichen Herzens
des Künstlers Beruf.“
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