PETER HÜBNER – NATÜRLICHES MUSIKSCHAFFEN
Teil V
Teil V
DIE KRÄFTEFELDER DER MUSIK
    
    
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MUSIK
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Funktion
des Motivs

 

 



Flexibilität der
Gesinnungskräfte

 

Die Wirkung
des Gedankens
auf den Denkenden

 

Grundlagen
der inneren
Motivgestaltung

 


Koordination
des inneren
Wachstums
mit der Umgebung

 

Die musikalische
Ausstrahlung
des Tonkünstlers


Entwicklung
des natürlichen
gesunden Urteilsvermögens

Motiverkenntnis



Das Er­ken­nen der dem mu­si­ka­li­schen Mo­tiv zu­grun­de­lie­gen­den Idee gleicht ei­nem Im­puls der Be­wußt­wer­dung im Le­ben.

Denn hier macht der Hö­rer die Er­fah­rung, wie ei­ne na­tür­li­che an­ge­bo­re­ne in­ne­re mensch­li­che Fä­hig­keit ei­ne künst­lich auf­ge­setz­te geis­tig-see­li­sche Be­grenzt­heit wi­der­stands­los durch­dringt.

Wenn zum Bei­spiel je­mand über ei­nen an­de­ren Men­schen schlecht denkt und ihn we­gen ir­gend­ei­ner Hal­tung ab­lehnt, dann ver­mag ihm trotz­dem die Idee zu kom­men: „Ach, was für ei­nen net­ten Ge­sichts­aus­druck er doch hat!“

Da­bei er­kennt der Be­trach­ter, daß der po­si­ti­ve Ge­dan­ke an den net­ten Ge­sichts­aus­druck des an­de­ren in ihm selbst ei­ne auf­bau­en­de Wir­kung her­vor­ruft, wäh­rend der vor­he­ri­ge ne­ga­ti­ve Ge­dan­ke auf ihn sel­ber ei­nen zer­stö­re­ri­schen Ein­fluß aus­üb­te.

Die­se prak­ti­sche in­di­vi­du­el­le Er­kennt­nis über die Wir­kung ei­nes Ge­dan­kens auf die ei­ge­ne Per­son ver­setzt den Hö­rer in die La­ge, sein in­ne­res We­sen si­cher im Pro­zeß der Evo­lu­tion zu ver­an­kern, sei­ne Per­sön­lich­keit durch klu­ge, selbst­stär­ken­de Ent­schei­dun­gen sys­te­ma­tisch auf­zu­bau­en und hier­auf ge­grün­det sei­nen ei­ge­nen Cha­rak­ter zu bil­den.

So lernt der den­ken­de Mensch zu­guns­ten sei­nes ei­ge­nen in­ne­ren Wachs­tums und gleich­zei­tig zu­guns­ten ei­ner po­si­ti­ven Wir­kung auf sei­nen Nach­barn zu ent­schei­den.

Sol­cher Me­cha­nis­mus in­ne­rer Kre­a­ti­vi­tät wird in der klas­si­schen Kom­po­si­tion von der Mo­tiv­tech­nik be­schrie­ben.
Er lie­fert dem Hö­rer die In­spi­ra­ti­on, das Mit­tel sei­ner in­ne­ren Cha­rak­ter­bil­dung selbst zu hand­ha­ben, sich aus ei­ge­ner Kraft mit Hil­fe im­mer hö­he­rer Wert­vor­stel­lun­gen in die Ge­fil­de des Schö­nen em­por­zu­schwin­gen und ver­jün­gend in die Welt zu strah­len.

Hier er­öff­net der In­tel­lekt im­mer hö­he­re Le­bens­qua­li­tä­ten in im­mer hö­he­ren Ord­nun­gen und ent­wi­ckelt so beim Hö­rer das na­tür­li­che ge­sun­de Ur­teils­ver­mö­gen von Ge­fühl und Ver­stand.



 

                                                                                 

 

© AAR EDITION INTERNATIONAL 1982
 

 

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Integration der
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Das differenzierte
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Die Vollendung
der musikalischen
Gestaltungskräfte
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der Melodie
Der menschliche Charakterweg in der
musikalischen Form
Die Sequenz
in der Musik
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