Systeme
der
Oberwellenmechanik, der Motivtechnik,
der Sequenztechnik und der Harmonik
Der innermenschliche Erkenntnisweg
Die doppelte
musikalische Ordnungsstruktur
Die
Herrschaft des
Musikschöpfers über das
geschaffene Werk
Machtverhältnisse
in den
musikalischen Kräftefeldern
Kriterien der
Komplexität und
Feinheitsgrade
Grundsätzlich offenbart sich die Harmonie unmittelbar im Ton, im Motiv und in der Sequenz.
Aber das differenzierte Erkennen dieser unmittelbaren Macht drückt sich aus in den Systemen der Oberwellenmechanik, der Motivtechnik, der Sequenztechnik und in der Harmonik.
Die immer tiefere Einsicht in die umfassenderen musikalischen Ordnungen liefert dem Musiker wie dem Hörer immer erfüllendere Erkenntnisse und macht den Musikhörer erst zum Musikliebhaber.
So erscheinen die verschiedenen horizontalen musikalischen Ordnungsbereiche nur als der äußere Ausdruck der geheimen vertikalen Herrschaft der Harmonie.
Aus der vertikalen Betrachtensweise dagegen erwächst die Erkenntnis, daß aus dem Zustand größerer Feinheit die Welt geringerer Feinheit regiert wird, daß aus der subjektiven Welt heraus die objektive Welt beherrscht wird.
So wird von einer höheren Ordnung her die Tonraumwelt von der Motivwelt beherrscht, wird die Motivwelt von der Sequenzwelt beherrscht und wird die Sequenzwelt von der Harmonie beherrscht.
Denn aus dem Zustand größerer Feinheit durchdringt das Motiv von innen heraus die musikalischen Tonräume: das Motiv schafft sie, füllt sie mit Leben, erhält sie, zerstört sie.
Denn aus dem Zustand noch größerer Feinheit durchdringt die Sequenz von innen heraus die Motivräume: die Sequenz schafft sie, füllt sie mit Leben, erhält sie, zerstört sie und mit ihnen die Tonräume.
Denn aus dem Zustand allergrößter Feinheit durchdringt die Harmonie von innen heraus die Sequenzräume: die Harmonie schafft sie, füllt sie mit Leben, erhält sie, zerstört sie und mit ihnen die Motivräume und mit diesen wiederum die Tonräume.
Dies sind die beiden grundsätzlichen Betrachtensweisen innermusikalischer Ordnungen.
Die vorher genannte horizontale Sicht nimmt die äußere Größe der bezogenen Systeme als Kriterium für die Erkenntnisgewinnung, und die letzte, die vertikale Betrachtensweise, nimmt den Grad der musikalischen Feinheit als das Kriterium für die Erkenntnisgewinnung.