Erkennen
der natürlichen
Oberwellenspektren des Tons
Unkenntnis
der atomaren und
subatomaren Welt
des Tonraums
Raumerfahrung des Verstandes
Verstärkung der
Raumerfahrung des Verstandes
Der
Dynamikraum
Verstärkung
der
Raumerfahrung des Gefühls
Die integrierte
Raumerfahrung
Das Gleichgewicht der musikalischen
Kräfte
Heute ist das Erkennen der natürlichen Oberwellenspektren eines Tons wissenschaftlich leicht möglich.
Dagegen ist auch dem konventionell geschulten Musikfachmann aufgrund seiner mangelnden Ausbildung im inneren Hören das Oberwellenspektrum auf der Ebene des inneren Ohrs nicht zugänglich.
Und selbst dem praktizierenden Musiker ist das Oberwellenspektrum seines Instruments als solches in den Einzelheiten gar nicht bekannt.
So wie der Musiker sein Instrument spielt, aber nicht dessen Atome voneinander unterscheiden kann ganz zu schweigen von den noch zusammengesetzten Protonen, Elektronen und Neutronen , so hört er von seiner gespielten Musik im wesentlichen nur die Grundtöne und so etwas wie eine Klangfarbe, nicht aber die einzelnen Oberwellen, die vergleichsweise auf der atomaren und subatomaren Ebene liegen.
Mit richtiger Schulung kann man die Oberwellenstruktur hören.
Das „Intervall“, die Tonhöhendifferenz, ist ein äußeres musikalisches Beschreibungsmittel des Feldes der potentiellen Energie.
Eine Verstärkung der verstandesmäßigen Raumerfahrung gelingt hierbei durch ein Verdeutlichen des Raumes zwischen den einzelnen Oberwellen eines Tons, indem diese (einzelnen Oberwellen) an verschiedene Raumpunkte des akustischen Raumes projiziert werden.
Die Lautstärkendifferenz ist ein äußeres musikalisches Beschreibungsmittel des Feldes der kinetischen Energie.
Eine Verstärkung der gefühlsmäßigen Raumerfahrung gelingt hierbei durch ein Hörbarmachen der Integration von deutlich differenzierten Lautstärken, wobei die in verspieltem Reigen im Raume tanzenden Lautstärken nach dem kompositorischen Muster wie Sternschnuppen an verschiedenen Orten des Raumes aufleuchten.
Die umfassendste Raumerfahrung wird durch die Integration unserer verstandesmäßigen und gefühlsmäßigen Raumerfahrung bewirkt.
Das ist der Fall, wenn die potentielle Energie und die kinetische Energie in unserem musikalischen Erkenntnisprozeß einen solchen Zustand der Ausgeglichenheit erreichen, daß sich ihre Kräfte gegenseitig aufheben.
In diesem Falle erreicht unser menschlicher Geist durch das äußere Wahrnehmen der Musik angeregt einen Schwebezustand, welcher uns das Gefühl der Schwerelosigkeit vermittelt und auf unsere Gesamtpersönlichkeit eine befreiende Wirkung hat.
In diesem Moment heben sich alle musikalischen räumlich-zeitlich geordneten Kräfte gegenseitig auf, und die Raum-Zeit-Verschmelzung ist vollkommen.