PETER HÜBNER – NATÜRLICHES MUSIKSCHAFFEN
Teil VII
Teil VII
RAUM UND ZEIT IN DER MUSIK
    
    
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MUSIK
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Rhythmus
in der Musik

 

 

 

 

 

 

 

 


Rhythmische und
tonale Entfaltung
der unendlichen
Harmonie

 


Unbegrenzte rhythmische Vielfalt und
unendliche Tonalität

 


Der allmächtige
Schlüssel
zur Musik

Die Verbindung
von Rhythmus und Tonalität



Im mu­si­ka­li­schen Ton­raum drückt sich die Zeit durch den Rhyth­mus aus und der Raum durch die To­na­li­tät.

In der klas­si­schen Kom­po­si­tion ver­schmel­zen To­na­li­tät und Rhyth­mus so in­nig mit­ein­an­der, daß man sie kaum ein­zeln iden­ti­fi­zie­ren kann.

Wäh­rend von in­nen her­aus die Zeit den Rhyth­mus von der Un­end­lich­keit in die Un­end­lich­keit führt und da­bei der Raum die To­na­li­tät von der Un­be­grenzt­heit in die Un­be­grenzt­heit lei­tet, er­wächst die Har­mo­nie in ih­rer voll­kom­me­nen Ge­stalt.

„Wir Komponisten projizieren
das Unendliche, Unbegrenzte
in das Endliche, Begrenzte.“
Edvard Grieg

In An­leh­nung an das frü­he­re Be­schrei­bungs­bild ent­fal­tet sich die Har­mo­nie in zwei­fa­cher Wei­se: räum­lich und zeit­lich.

Die in der Har­mo­nie ent­hal­te­ne uni­ver­sa­le Viel­falt er­scheint im Reich­tum des mu­si­ka­li­schen Er­eig­nis­ses und gibt sich zwi­schen Raum und Zeit zu er­ken­nen.

Die Uni­ver­sa­li­tät der klas­si­schen Kom­po­si­tion liegt im Wech­sel­spiel der Un­be­grenzt­heit des Rau­mes mit der Un­end­lich­keit der Zeit ver­bor­gen – in de­ren In­te­gra­tion –, je­nem Zu­stand, in dem Raum und Zeit mit­ein­an­der ver­schmol­zen sind, in wel­chem die von Raum und Zeit be­herrsch­te äu­ße­re mu­si­ka­li­sche Ge­stalt vor uns Hö­rern in die in­ne­re Schön­heit der Mu­sik um­ge­wan­delt wird, in die un­end­li­che Viel­falt an der Ba­sis von Raum und Zeit.

Die Ver­deut­li­chung die­ses Sach­ver­hal­tes ist der Schlüs­sel zur Be­wußt­wer­dung der ech­ten mu­si­ka­li­schen Wahr­heit un­end­li­cher Viel­falt des Le­bens in der Un­ver­gäng­lich­keit – jen­seits von Raum und Zeit –, auf der Ebe­ne der Ein­heit.

Hier liegt der Schlüs­sel zur Be­wußt­wer­dung der ab­strak­ten viel­fäl­ti­gen Grund­la­ge der bis in den Kon­zert­saal hin­ein er­klin­gen­den Mu­sik.


 

                                                                                

 

© AAR EDITION INTERNATIONAL 1982
 

 

NATÜRLICHES
MUSIK SCHAFFEN
VII.
RAUM UND ZEIT
IN DER MUSIK
Raumvorstellungen
in der Musik
Die beiden Methoden
der Raumerfahrung
Raumerfahrung im
Mikrokosmos der Musik
Raum-Zeit-Integration
in der Musik
Raum-Zeit-
Verschmelzung durch Integration der musikalischen Räume
Das integrierte Spiel
von Raum und Zeit
Das Potential
des Tonkünstlers
Die Verbindung von
Rhythmus und Tonalität
Der Erkenntnisbereich
der belebten Stille
Der Kern der
praktischen Tonkunst
Konventionelle und
moderne Reproduktions-
maschinerie
science                         music                            art
intelligence                  creativity                     harmony