Herrschaft
im subatomaren
Bereich des Tons
Das
integrierte
dynamische System
der Oberwellen-
kontrolle
Öffnen des
musikalischen Gestaltungsraumes
Die Einheit
der Komposition
in der Tonkunst
In der urklassischen Musik liegt diese Verschmelzung von Raum und Zeit tief im subatomaren Bereich des Tons versteckt unter der unendlichen geordneten Vielfalt von dessen integrierter Oberwellenmechanik.
Deshalb stellt die Beherrschung der Oberwellenmechanik den Kern der praktischen Tonkunst dar.
Dabei bedarf es auch interpretatorisch eines integrierten dynamischen Systems, um im musikalischen Tonraum alle kompositorischen Parameter für dieRaum-Zeit-Verschmelzung gezielt in den Griff zu bekommen.
Nur über eine von höherem Bewußtsein regierte Technologie der Oberwellenkontrolle ist der Musiker in der Lage, einen wirklich belebten Mikrokosmos bis in den akustischen Raum hinein hörbar werden zu lassen.
So erweist sich die Beherrschung des Rhythmus als der wesentliche Schlüssel zum Eröffnen des musikalischen Gestaltungsraumes, und in den Händen eines wahrhaftigen Interpreten verbindet dieser goldene Zauberschlüssel die innere kompositorische Logik mit der äußeren Aufführungspraxis.
Das innere Komponieren ist keinesfalls nur analytischer Art, sondern hierbei sind Analyse und Synthese zur Einheit verschmolzen, und auf dem Fundamente dieser Einheit erklingt im Geiste des Tonschöpfers die Musik.
Jedoch hat jede durch ein materielles Instrumentarium nach herkömmlichem Muster reproduzierte Komposition den in der begrenzten Technik liegenden Nachteil, daß sie diese geistige Einheit nicht unmittelbar verkörpert.