Polyrhythmische Oberwellenstruktur
Steigerung
der Zeit- und
Raumvorstellung beim Hörer
Kreative
Herrschaft
über das
Tonspektrum
Musikalische Machtausübung jenseits von Raum
und Zeit
Sinn und Zweck
der künstlerischen
Instrumenten- beherrschung
Zeitlosigkeit in der
Unendlichkeit
des musikalischen
Tonraums
Die künstlerische Beherrschung der Oberwellenmechanik innerhalb der innertonalen Planetensysteme liegt in der integrierten Beherrschung des rhythmischen Erscheinens der einzelnen Oberwellen.
Mit der dynamisch-rhythmischen Kontrolle der Oberwellenspektren kann der Musiker beim Hörer die Raum- und Zeitvorstellung unermeßlich steigern.
Dabei wird in der Oberwellenmechanik neben dem räumlichen Abstand der nacheinander auftretenden Oberwellen auch der Zeitfluß der einzelnen Oberwellen kontrolliert und von der Logik der Komposition her beherrscht.
Durch dieses kreative Beherrschen der inneren Dynamik des Oberwellenspektrums wird der Ton von innen her systematisch belebt.
Bei dieser integriert-dynamischen Kontrolle des differenzierten Auftretens der einzelnen Oberwellen eines Tons in einer vielzeitigen Welt und in Richtung echter Gleichzeitigkeit: zum Jenseits von Raum und Zeit hin strukturiert die kompositorische Logik über die Oberwellenmechanik die vielfältige Struktur des Raum-Zeit-Verhältnisses von der Vergänglichkeit bis hin zur Unvergänglichkeit.
Auf der Ebene des musikalischen Tonraums verdeutlicht der Komponist dem Hörer die geistige Beherrschung von Raum und Zeit.
Selbst in dieser äußeren Hülle der eigentlichen Musik erfaßt der Tonkünstler mit seiner Virtuosität die Unbegrenztheit und inspiriert uns Musikliebhaber zu innerer geistig-seelischer Freiheit.
Die integrierte Beherrschung der Oberwellenmechanik, der inneren Struktur des „Tons“, ermöglicht auf der Ebene des Bewußtseins eine Verschmelzung von Raum und Zeit und damit einen Schwebezustand, einen Zustand der Zeitlosigkeit innerhalb der Unendlichkeit unseres musikalischen Vorstellungsraumes.