Rückschlüsse
aus
der Erkenntnis und Darstellungsweise des musikalischen
Tonraums
Musikalischer Ordnungsgrad
und allgemein
menschliche Evolution
Musikordnung
und Kulturordnung
Die Musik verschiedener Völker erscheint unter dieser Einsicht nicht mehr als ein Nebeneinander ganz verschiedener Kulturen, sondern als Ausdruck unterschiedlicher Feinheitserkenntnis des natürlichen Oberwellenspektrums, und daraus resultiert dann auch in den einzelnen Kulturen eine unterschiedliche Darstellungsweise des musikalischen Tonraums.
Deshalb zeigt sich in der Musik unterschiedlicher Kulturen mit verschiedener kultureller Höhe oder Tiefe ein unterschiedlich erkannter und dann auch in der Musik verschieden ausgedrückter Ordnungsgrad der allgemein-menschlichen Evolution.
Hieraus läßt sich folgern, daß die Musik unterschiedlicher Völker oder desselben Volkes zu verschiedenen Zeiten oder an verschiedenen Orten nicht deshalb unterschiedlich ist, weil etwa ein imaginärer Unterschied der Kulturen besteht, sondern weil in diesen Fällen unterschiedliche menschliche Entwicklungsstufen erreicht und in der Musik ausgedrückt sind.
Aus dieser musiktheoretischen Analyse folgt weiter: Es gibt soweit die Musikordnung betrachtet ist gar keine wirklich verschiedenen Kulturen.
Es gibt nur mehr oder weniger umfassende menschliche Entwicklungsstufen, die sich in unterschiedlichen Graden musikalischer Ordnung ausdrücken.