Der Machtbereich der musikalischen Kräftefelder
Die innere
Dimension
der Interpretation
Die Gesinnungsprüfung des Interpreten
Analyse des
herkömmlichen Komponierens
Die integrierte Vielfalt der Sequenzen, Melodien und Motive belebt im Hörer die Welt seines inneren Erkennens und erweckt in ihm das natürliche Bewußtsein seiner eigenen inneren Macht: das tiefe Gefühl seiner freien Herrschaft über sein eigenes inneres Glückspotential.
Will der Musiker in der musikalischen Gestaltung des Tonraums diese innere lebendige Welt äußerlich darstellen, so stößt er erst einmal auf Schwierigkeiten, da sich ein Inneres nicht so einfach auf ein Äußeres übertragen läßt;
es bedarf großer Ideale und der Erkenntnis einer tiefen Verpflichtung gegenüber dem Menschen, diese Aufgabe der umfassenden Wertgestaltung der Interpretation zu meistern.
Liebe zur Musik ist hauptsächlich eine Fähigkeit des Hörers. Beim Interpreten beim Musikfachmann muß die Liebe zum Menschen vorherrschen, will er durch Musik in der Welt Gutes wirken.
Und wenn der Musiker diese Bedingung erfüllt, dann wird er die notwendige Grundeinstellung haben, um unbeirrbar den arbeitsreichen Prozeß wahrhaftiger Musikübermittlung zu durchlaufen, und er wird erfüllt daraus hervorgehen.
In der konventionellen Kompositionstechnik schien immer das Motiv oder die Melodie das erste, was dem Komponisten beim inneren Hören auffiel.
Um das Motiv oder die Melodie herum bildete er so glaubte man die Sequenz und bestimmte dann die Harmonik.