Die
zwei Aspekte
des Wortes
Der Inhalt
des Wortes
Einheit
von Inhalt
und Form
Die Einheit und
die Vielfalt
des Wortes
Die Wahrheitsdich- ter in der
Gedankenstruktur
Die drei großen
Herrscherarme
des Tonschöpfers
Zweifacher Ausdruck der
einen Wahrheit
Sinnerkennung
des Wortes
Strukturerkennung des Wortes
Funktionsbereich des Verstandes
Jedes Wort hat zwei Aspekte: einen inneren und einen äußeren, einen substantiellen und einen formalen nämlich: Inhalt und Form, Substanz und äußere Erscheinungsform.
Der Inhalt eines Wortes betrifft dessen zugrundeliegenden Sinn, und wir bemühen uns, diesen Sinn in der Bedeutung des Wortes zu erfassen.
Die endlosen Diskussionen mit Worten über Worte sprechen dafür, daß den meisten Menschen der eindeutige Sinn der Worte verborgen ist.
Am Entstehungsort eines Wortes dort, wo der Gedanke von unserem inneren Sprachorgan auf der Ebene unseres Geistes artikuliert wird sind Inhalt und Form noch Einheit und werden in dieser Art der integrierten Existenz ausschließlich von der Koordinationsinstanz unseres Intellekts beherrscht und in der Einheit zusammengehalten.
Wird die gedankliche Struktur des Wortes, also der Gedanke, ausgeformt, so geschieht dies überwiegend durch die Verstandesinstanz unseres Intellekts durch denjenigen Teil unseres Intellekts, welcher die Vielfalt aktiviert.
Der Inhalt, das heißt der dem Worte zugrundeliegende Sinn, ist seine „einfältige“, einfache, schlichte eindeutige innerste Erkenntnischarakteristik.
Diese „Wahrheit“ ist von der Gefühlsinstanz unseres Intellekts gedichtet und mit dem Material unseres Geistes zur Einheit verwoben.
Unser Ichbewußtsein beherrscht den Inhalt und die Form des Gedankens über seine drei großen Herrscherarme über die Koordinationseinheit unseres Intellekts, über die Gefühlsinstanz unseres Intellekts und über das Verstandesorgan unseres Intellekts, und unser Ichbewußtsein strukturiert daher selbst den Gedanken vollständig von der Ebene unseres Gefühls her und von der Ebene unseres Verstandes her.
Über die Koordinationsinstanz unseres Intellekts kann unser Ichbewußtsein begreifen, daß Form und Bedeutung des Gedankens zwei Aspekte derselben Einheit sind zweifacher Ausdruck der einen Wahrheit.
Der Sinn eines Wortes ist die in dem Wort enthaltene Wahrheit in ihrer ganzen Schlichtheit. Diese Wahrheit kann vom Gefühl am eindeutigsten aufgenommen werden.
Die Struktur eines Wortes verkörpert die mannigfaltigen Schattierungen der bezeichneten Wahrheit und zeigt die Verbindung der hauptsächlich mit dem Worte angesprochenen Wahrheit zu unzähligen anderen Wahrheiten.
In der Universalität des vielfältigen Ausdrucks eines Wortes erkennt der verfeinerte Verstand das Einbezogensein der anderen Wahrheiten.