Die
hohe
Bedeutung
der Sprache
bei unseren Ahnen
Die Dichtkunst
unserer Vorfahren
Mittel
unserer
Vorfahren zur
Herrschaft über
die Umwelt
Unsere Ahnen
als Sprachschöpfer
Die Dichtungen als die großen Zeugen ihrer Macht
Unsere Vorfahren gebrauchten einerseits die Sprache für die Bedürfnisse ihres Alltags und für die Kommunikation untereinander ganz so wie wir.
Aber andererseits wissen wir heute, daß sie dem innen gedachten Worte und dem außen gesprochenen Worte eine unvergleichlich größere Bedeutung beigemessen haben, als wir dies heute tun.
Deshalb war die Dichtkunst die hohe Fertigkeit unserer Vorfahren, und sie war mit dem Musikschaffen so eng verflochten, daß wir aus unserer heutigen Sicht das eine von dem anderen kaum zu trennen vermögen.
Das Spracheschaffen, das Wortschaffen, die Beherrschung des inneren und äußeren Artikulationsprozesses, damit verbunden die persönliche Selbsterkenntnis, sodann Selbstbeherrschung und daran weiter anknüpfend die Beherrschung der Umwelt, galten unseren Vorfahren als hohes Ideal.
Deshalb waren unsere Ahnen große Sprachschöpfer, und ihre Dichtungen sind gigantische Zeugen dieser Macht.
Ihre Herrschaft über den Prozeß der Selbsterkennung und so auch über die Prinzipien der Sprachgestaltung spiegelt sich deutlich in ihren uralten Überlieferungen wieder seien diese auch noch so unvollständig erhalten.
So ist dem Zahn der Zeit immerhin wenigstens so viel entgangen, daß wir noch heute in den alten Überlieferungen das ganze, in diesem Buch angesprochene Wissen wiederfinden können, wenn wir ihre Zeichen zu lesen und ihre Erklärungen zu deuten verstehen.