PETER HÜBNER – NATÜRLICHES MUSIKSCHAFFEN
Teil XII
Teil XII
MUSIK UND SPRACHE
    
    
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MUSIK
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Zeugen der inte-
grierten Macht
über
das Sprachorgan

Das Schwert
des reinen Wissens


Das Schwert
der musikalischen
Erkenntnis

 

 

 

Die inneren
Grundlagen
des Lebens
bei unseren Ahnen

 

 

 

 

Die Machtebene
der inneren
Sprachgesetze

 

Wissen über
die Symbolik
unserer Vorfahren

Rückschlüsse aus den Überlieferungen



Hier schlie­ßen wir aus ih­rer Kennt­nis und aus ih­rer Be­herr­schung der Ru­nen – je­ner ver­schlüs­sel­ten Zei­chen: stil­le, be­ein­dru­cken­de Zeu­gen ih­rer in­te­grier­ten Macht über das Sprach­or­gan.

Mit dem Schwer­te rei­nen Wis­sens be­herrsch­ten un­se­re Vor­fah­ren in ge­ra­de­zu ma­gi­scher Wei­se die Spra­che und den Me­cha­nis­mus der Sprach­ge­stalt­ung.

Und mit dem Schwer­te der rei­nen Er­kennt­nis wird es un­se­rer Ge­ne­ra­tion ge­lin­gen, die üb­li­che Um­gangs­spra­che von den Schla­cken und Ver­bren­nun­gen der Zei­ten zu be­frei­en.

Als Ken­ner der Wahr­heit des Le­bens, der Ken­ner sei­ner ei­ge­nen in­ne­ren und äu­ße­ren Wirk­lich­keit, ist der Mensch ge­rüs­tet, mit voll funk­ti­ons­fä­hi­gem Ver­stand und le­bens­tüch­ti­gem Her­zen die­ses Schwert der Er­kennt­nis mit star­kem Arm zu füh­ren.

So ha­ben un­se­re Vor­vä­ter den in­ne­ren Grund­la­gen des Le­bens den höchs­ten Rang ein­ge­räumt, und Selbst­be­herr­schung auf der Ba­sis ei­ge­ner Selbst­er­kennt­nis war die na­tür­li­che Grund­la­ge ih­rer all­täg­li­chen Le­bens­ge­stal­tung.

So wie der Wind die Wol­ken am Him­mel be­wegt und mal von Os­ten nach Wes­ten, mal von Wes­ten nach Os­ten oder auch von Nor­den nach Sü­den treibt, so hat die tö­nen­de Spra­che un­se­rer Ah­nen zu­sam­men mit den Ge­schi­cken der Mensch­heit im Ver­lau­fe der Ge­zei­ten und der Völ­ker­schick­sa­le gro­ße Ver­schie­bun­gen er­fah­ren – mal in die­ser, mal in je­ner Rich­tung, oft auch ent­ge­gen­ge­setzt.

Doch selbst wenn auch ein Her­ab­sin­ken der mensch­li­chen Sen­si­bi­li­tät ge­gen­über der Volks­spra­che je­ne Ver­schie­bun­gen im­mer mit den Män­geln des Zeit­geis­tes be­haf­tet hat, so war es doch gleich­zei­tig den Völ­kern ver­wehrt, die in­ne­re Lo­gik der Spra­che an­zu­tas­ten.

Und so ist uns im­mer­hin die in­ne­re Ge­setz­mä­ßig­keit der Spra­che un­se­rer Ah­nen bis auf den heu­ti­gen Tag er­hal­ten ge­blie­ben.

Aus dem Ver­ste­hen die­ser Ge­set­ze der Sprach­aus­for­mung ent­springt er­neut das Wis­sen über die Sym­bo­lik un­se­rer Vor­fah­ren.


 

                                                                                

 

© AAR EDITION INTERNATIONAL 1982
 

 

NATÜRLICHES
MUSIK SCHAFFEN
XII.
MUSIK UND SPRACHE
Sprache
Überlegenheit
der Musik gegenüber
der heutigen Sprache
Grundlagenforschung
Das Sprachorgan
Die Schmiede der
Gedanken
Herrschaft über
gebundene und freie
Schaffenskraft
Die Dimension
der schöpferischen
Entfaltung
Kontrolle über die Welt des Denkens
Inhalt und Form,
Bedeutung und Struktur
Die Beteiligung
der Sinne
der Wahrnehmung
am Prozeß der Erkenntnisgewinnung
Sprache der Musik
Der Sprachgebrauch
unserer Vorfahren
Rückschlüsse aus
den Überlieferungen
Das Vermächtnis
unserer Ahnen
Die von unseren Ahnen
an uns gestellte Aufgabe
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intelligence                  creativity                     harmony