Der
Gegenstand
des Wissens in den
musikalischen
Erkenntnisfeldern
Musikräume
und Musikwelten
Einblick in die
musikalischen Erkenntnisfelder
Die unlebendige
musikalische Komposition
Die erfolglose
Suche nach
musikalischen Kräftefeldern
Innerhalb der musikalischen Erkenntnisgewinnung kann der Gegenstand des Wissens sehr unterschiedlich aussehen:
außerdem kann der Gegenstand des Wissens auch im absoluten musikalischen Erkenntnisfeld der Harmonie liegen.
Man sollte annehmen,
In bezug auf die Räume selbst kann man diese Annahme wohl als gültig ansehen nicht jedoch in bezug auf ihr inneres Leben.
So wie es beispielsweise möglich ist, daß ein Körper ohne Leben vorhanden ist (wie im Falle eines Steinbildes), so ist es auch durchaus möglich, daß im musikalischen Tonraum Töne vorhanden sind, ohne daß diesen Motive innewohnen.
Und in analoger Weise ist es durchaus möglich, daß innerhalb eines vermeintlichen Motivraumes gar keine Sequenz vorhanden ist, und daß darüber hinaus innerhalb der Sequenzräume die Wirkung der allbelebenden Harmonie fehlt.
Dabei muß man jedoch in Betracht ziehen, daß es nicht gerade einfach ist, innerhalb des musikalischen Tonraums auch die Motivwelt zu erkennen; denn diese Erkenntnis bedarf der in die Tiefe des musikalischen Geschehens eindringenden logischen Folgerung und der darauf folgenden musikalischen Einsicht.
Und man muß bedenken, daß es noch schwieriger ist, innerhalb des Motivraumes die Sequenz zu entdecken, welche ja nur aufgrund noch höherer logischer Schlüsse ausfindig gemacht werden kann.
Und es geschah bisher leider äußerst selten und gehört in den Bereich der höchsten musikalischen Offenbarungen , daß jemand im Sequenzraum die Harmonie als solche entdeckte; denn diese ist nur unter Einsatz der höchsten musikalischen Logik und auf der Ebene reiner Selbsterkenntnis zu erfassen.
Es mag auch sein, daß in dem einen oder anderen Musikwerk die inneren musikalischen Erkenntniskräfte schon bei der Entstehung des Stückes gar nicht wirksam waren, indem die Komposition der Bedeutung dieses Wortes gemäß rein aus den äußeren Elementen des musikalischen Tonraums, wie zum Beispiel aus konventionellen Melodien, zusammengesetzt wurde, wobei an diese Teile mittels des im herkömmlichen Kompositionsunterricht gewonnenen Wissens eine „Komposition“ angehängt wurde.
In einem solchen Fall sind die inneren musikalischen Erkenntnisfelder in diesem Musikstück natürlich nicht zu lokalisieren; sie können durch versierte auf äußeren Erfolg abgerichtete Interpreten allenfalls simuliert werden.
Der gebildete Hörer erkennt diesen Mangel am Fehlen der integrierten umfassenden musikalischen Logik im Musikwerk; denn dieses Fehlen der Wahrheit drückt sich in allen Teilen der Komposition aus, weil sie leblos aneinanderhängen wie Äste, Blätter und Wurzeln eines künstlich zusammengesetzten Baumes.