Ruhevolle
Wachheit in den
musikalischen Erkenntnis-
werkzeugen
Distanz
der
Erkenntnis-
werkzeuge zur
musikalischen Evolution
Der Hörer erkennt
die höheren
Kräftefelder
der Musik
Grundlage der
musikalischen Wahrheits-
übermittlung
Klangberieselung
und Körperlich-
emotionale Bewegungstherapie
Die Macht der
musikalischen
Logik
Außerdem regt die Wahrnehmung der absoluten Tonsubstanz unseren Intellekt wie auch unseren Gehörsinn an, mit dieser vollkommenen Grundschwingung der Harmonie zu schwingen, und erzeugt so in diesen unseren Erkenntniswerkzeugen einen Zustand der ruhevollen Wachheit.
Diese ruhevolle Wachheit wiederum versetzt sowohl unseren doppelt erkennenden Intellekt, unseren fühlenden und unseren verstehenden Intellekt, als auch unseren Gehörsinn in die Lage, den musikalischen Sinn unmittelbar zu erfassen und zu erleben.
Sie ermöglicht es unseren Erkenntniswerkzeugen, sowohl auf der Ebene des absoluten Jetzt also jenseits von Raum und Zeit und genausogut innerhalb von Raum und Zeit also im relativen Gestern, Heute und Morgen den musikalischen Entwicklungsprozeß als vielfältige Einheit zu erfahren.
Die ruhevolle Wachheit ermöglicht unseren Erkenntniswerkzeugen jedoch auch ein Schauen der musikalischen Wahrheitsentfaltung aus dem Abstand heraus, indem sowohl unser Intellekt als auch unser Gehörsinn den relativen Prozeß der musikalischen Entfaltung aus ihren eigenen erhöhten Erkenntnisbereichen des absoluten Jetzt heraus erkennen, so, wie ein Taucher vom Meeresgrund aus aus der Stille heraus die Wellen der Wasseroberfläche schaut, ohne dabei selbst von dem Wellengang berührt zu werden.
Erst die Integration der tiefen Stille und der vollständigen Belebung, welche die Wahrnehmung der Grundschwingung der absoluten Tonsubstanz den musikalischen Erkenntniswerkzeugen ermöglicht, versetzt uns Hörer in die Lage, die inneren Kräftefelder der Musik welche wohl schwingen, nicht jedoch klingen auf einer höheren Erkenntnisebene als derjenigen des Tons zu erfassen.
Aus diesen Überlegungen ist leicht zu ersehen, wie grundlegend wichtig es ist, daß beim Musiker und beim Hörer die absolute Tonsubstanz auf der Ebene ihrer musikalischen Erkenntniswerkzeuge belebt ist, wenn der eine die musikalische Wahrheit auszusprechen, der andere diese zu erfassen beabsichtigt.
Ist eine solche Voraussetzung der persönlichen Wahrnehmung dieser vollkommenen Grundschwingung der absoluten Tonsubstanz nicht gegeben, so bleibt die wahre Einsicht in die musikalischen Erkenntnisfelder natürlicherweise verschlossen; denn dann entnehmen der Musiker beziehungsweise der Hörer dem Musikwerk nur den Aspekt einer äußeren Klangberieselung oder einer Körperlichemotionalen Bewegungstherapie niemals jedoch den Wert einer wirklichen musikalischen Einsicht, wie sie von den großen Tonschöpfern gewünscht und erwartet wird.
Doch auch ohne daß der Interpret sich selbst dabei eines Phänomens der absoluten Tonsubstanz bewußt zu sein braucht, kann der Hörer von der Gestaltung der inneren Logik des Musikwerkes her selbst die Strukturierung der absoluten Tonsubstanz ableiten.
So hat er sie als allgemeine Grundlage seiner persönlichen musikalischen Erkenntnis zur Verfügung.