Diskoordination
der Erkenntnis-
werkzeuge in
den verschiedenen
musikalischen Kräftefeldern
Fundamentale Fehlerquelle in der
musikalischen Erkenntnis-
gewinnung
Der musikalische
Zerstörungsweg
Unsere Erkenntniswerkzeuge Gefühl und Verstand sind auf den niedrigeren Musikebenen kaum belebt.
Daraus ergibt sich entsprechend eine geringe musikalische Erkenntnis, und diese ist ihrer energieschwachen Natur nach nur mit geringem Zweifel verbunden; je weiter wir jedoch während unseres musikalischen Erkenntnisprozesses in die Tiefe des musikalischen Sinns eindringen und je mehr dabei Gefühl und Verstand deren innewohnende Erkenntniskräfte aktivieren, um so mehr beginnen sich bei Nichtbelebung der absoluten Tonsubstanz (beziehungsweise bei einer für die Tiefe des Erkenntnisprozesses nicht angemessenen Belebung der Tonsubstanz) diese Erkenntniswerkzeuge Gefühl und Verstand innerhalb unseres Intellektraumes aneinander zu reiben wie zwei Flüsse, die gegeneinanderfließen wobei der eine andauernd Hitze, der andere permanent Eiseskälte erzeugt.
Deshalb erweist sich auch das Phänomen des Zweifels in den unterschiedlichen musikalischen Kräftefeldern als von ganz unterschiedlicher Schlagkraft.
Und so kann sich ein Hörer, aber auch ein vermeintlicher Komponist ein Möchtegernkomponist geradezu an inneren Zweifeln aufreiben, wenn sein Geist, sein Intellekt, wenn sein Gefühl und sein Verstand und wenn sein Gehörsinn nicht auf der Ebene der absoluten Tonsubstanz als Einheit belebt sind.
In einem solchen Falle kann Musik eine geradezu zersetzende Wirkung auf den Hörer ausüben und vermag ihn regelrecht zu frustrieren.
Den Ausdruck solcher Frustrationserscheinungen erkennen wir unmittelbar aus der Zerstürungswut als Folge von Beat- und Popveranstaltungen.
Aber weit schlimmer ist das Aufgeben der Frage nach dem Sinn unseres Lebens, welches sich aus der seichten, alters schwachen Unterhaltungsmusik erschließt ein Aufgeben also der höheren Bestimmung unseres menschlichen Lebens , als Ausdruck solcher Frustration.