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Musik
AAR EDITION INTERNATIONAL

 

Die natürlichen
Schicksalsmächte
im Prozeß der
musikalischen Evolution

 

 

 

 


Umwege menschlicher Erkenntnis-
gewinnung
jenseits der Musik

 

 


Koordination des
Musikliebhabers
mit den Urkräften
der Natur

 

 

 


Musikalische Erkenntnis der
kosmischen Entfaltungsgesetze


Die innere Logik des
musikalischen Erkenntnisprozesses



Der Hö­rer er­kennt so ganz ge­nau, daß nur die Be­rei­che hö­he­rer mu­si­ka­li­scher Ord­nung ihm mehr Freu­de und mehr Glück ver­mit­teln. So­mit ist sei­ne Weg­ent­schei­dung ei­gent­lich kei­ne gro­ße An­ge­le­gen­heit des Er­wä­gens; die Fra­ge, ob der Hö­rer nun den Weg zu nie­de­rer mu­si­ka­li­scher Ord­nung be­schrei­tet, ob er im Be­reich glei­cher Ord­nung ver­bleibt oder ob er den Weg in die Ge­fil­de hö­he­rer mu­si­ka­li­scher Ord­nung an­tritt, er­gibt sich aus sei­ner Er­fah­rung ja schon ganz von selbst: si­cher­lich wird er sich na­tür­li­cher­wei­se zu­guns­ten grö­ße­rer ei­ge­ner Freu­de ent­schei­den.

Den­noch ver­bleibt ihm rein sach­lich und ob­jek­tiv per­sön­lich die Mög­lich­keit zu wäh­len.

Wir wis­sen aus Er­fah­rung, daß zu ge­wis­sen Zei­ten hier und da der Mensch das Un­an­ge­neh­me­re wählt, das Kom­pli­zier­te­re, das we­ni­ger Er­fül­len­de, das Häß­li­che­re, das Ge­rin­ge­re, das Leb­lo­se­re – weil er auf­grund äu­ße­rer in­tel­lek­tu­el­ler Über­le­gun­gen glaubt, schließ­lich den­noch ei­nen grö­ße­ren Nut­zen aus sol­cher Wahl zu zie­hen.

Und so hofft er, bei der Wahl des Un­an­ge­neh­men schließ­lich doch noch mehr Freu­de und mehr Glück zu ern­ten.

Der klas­si­sche Mu­sik­schaf­fen­de ver­traut sol­chen Über­le­gun­gen nicht; er hält sie – wenn es um das Glück sei­nes Hö­rers geht – für zu um­ständ­lich und so­mit für un­prak­tisch. Der Ton­schöp­fer strebt für sei­nen Mu­sik­hö­rer den un­mit­tel­ba­ren Weg zu in­ne­rem Glück und zu in­ne­rer Freu­de an; denn er weiß, daß für dau­er­haf­tes Glück die ers­te Vor­aus­set­zung in der Ko­or­di­na­tion des Hö­rers mit den Ur­kräf­ten der Na­tur liegt, al­so im mu­si­ka­li­schen Ein­klang des Mu­sik­hö­rers mit der un­end­li­chen Har­mo­nie – im Eins­sein des Hö­rers mit sei­nem uni­ver­sa­len Selbst.

Vom Mu­sik­schaf­fen­den aus ge­se­hen er­gibt sich dann dar­aus für sei­nen Mu­sik­hö­rer al­les an­de­re wie von selbst; denn wie auch schon beim Ton­künst­ler des­sen Mu­sik­schaf­fens­pro­zeß von der Ebe­ne sei­ner Selbst­er­kennt­nis her ganz na­tür­lich kos­mi­schen Ent­fal­tungs­ge­set­zen folgt, so folgt auch der be­glück­te schöp­fe­ri­sche Wil­le des Hö­rers – ist er erst ein­mal auf der mu­si­ka­li­schen Hö­he der Har­mo­nie an­ge­langt – von der Hö­he der rei­nen Selbst­er­kennt­nis des Hö­rers her – die­sen glei­chen um­fas­sen­den Ent­fal­tungs­ge­set­zen der Na­tur und be­wegt sich des­halb auch wi­der­stands­los im Ein­klang mit der Na­tur.



 

                                                                                

 

 


© AAR EDITION INTERNATIONAL 1982
 

 

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TEIL   IV
TEIL   IV
DAS LEBENDIGE BEISPIEL DER MUSIKALISCHEN WAHRHEITSERKENNTNIS
P E T E R   H Ü B N E R  –  N A T Ü R L I C H E S   M U S I K  H Ö R E N
NATÜRLICHES
MUSIK HÖREN
VORWORT
IV.
DAS LEBENDIGE BEISPIEL
DER MUSIKALISCHEN
WAHRHEITS-

ERKENNTNIS
Das Vorbild
des
Musikschöpfers
im musikalischen
Erkenntnisprozeß
Feststehende Grundsätze in der musikalischen Erkenntnisgewinnung
Die Ströme
der musikalischen Erkenntnisgewinnung
Der Vorgang
des musikalischen Erwägens
Energie- & Intelligenzströme in der musikalischen Erkenntnisgewinnung
Die innere Logik
des musikalischen Erkennntisprozesses
Der Musikschaffende trägt seine natürliche Verantwortung
Freiheit des Hörers
vor dem Schicksal

 

 

 

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