Der
Hörer
erlangt die höchste
musikalische Wahrheits-
erkenntnis
Führung in die
musikalischen
Gefilde
individueller
Freiheit
Die
stillen Wege
der unkonventionellen musikalischen Überlegungen
Der Musikschaffende als Berater auf dem Erkenntniswege
Der musikalische
Erkenntnisweg
von den Umwelt-
einflüssen zur
eigenen Macht
Deshalb scheut der Musikschaffende keine persönliche Mühe; mit geschickter Überredungskunst gewinnt er den Hörer immer nur für die Beschreitung des Weges zu höherer musikalischer Erkenntnis und zwar so lange, bis der Hörer die höchste musikalische Erkenntnis der Harmonie und damit das Feld seiner reinen Selbsterkenntnis erreicht hat.
Wohl bleibt dem Hörer im Verlaufe seines musikalischen Entwicklungsprozesses immer die Möglichkeit des Erwägens, aber der Musikschaffende überredet den Hörer, überzeugt ihn, fleht ihn an, bittet ihn inständig, gibt ihm immer wieder neue Erklärungen ab und führt ihn schließlich in dieser vielfältigen Weise mit immer geschickterer Überredungskunst heraus aus den Barrieren des Alltags in die Höhen der musikalischen Erkenntnis und in die Gefilde der individuellen Freiheit.
So nimmt der Musikschaffende auch Rücksicht auf den Umstandskrämer, der sich in der Routine seines Alltagslebens überall materiell absichern will und dabei auch selbst ernsthaft an solche Absicherung glaubt.
Auf stillen Wegen führt er ihn in die unkonventionellen Überlegungen der Unsterblichkeit, in eine ganz immaterielle Welt ganz ohne irgendwelche materialistische Absicherung, ja, ohne überhaupt einen Gedanken daran.
Dabei erwägt der Musikschaffende vor dem erkennenden Auge seines Musikhörers in der tönenden Beschreibung immer wieder die Vorteile dieses oder jenes Weges zu höherer musikalischer Erkenntnis, zu höherer Freude, zu höherem Glück.
Wenn nun sein Hörer aufgrund seiner momentanen geistig-psychischen Konstitution Freude und Glück erst einmal nicht zu fassen vermag und deshalb ablehnt, lenkt ihn der Musikschaffende geschickt von seinen trübsinnigen Überlegungen weg und führt ihn dann beispielsweise in eine allgemeine Auseinandersetzung mit dem Schicksal, in eine musikalische Erörterung der Umwelteinflüsse.
Dabei zeigt er dem Hörer erst einmal, daß Umwelteinflüsse wohl den freien Lebensweg eines Menschen einzuschränken vermögen.
Dann jedoch hebt er diese äußere Einschränkung systematisch und in geschickter Weise wieder auf.