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Musik
AAR EDITION INTERNATIONAL

 

Ausbildung im
integrierten Gebrauch der
musikalischen Erkenntnis-
werkzeuge

 

 


Der Sinn der
musikalischen
Logik

 

 


Musikalische Belebung des
Erkenntnisnetzes beim Hörer

 

 

 

 

 

 

Die musikalischen
Erkenntnismuster
in Funktion


Der geheime
Lenker des
musikalischen Erkenntnisprozesses


Der Sinn der
musikalischen Logik



Der ge­schick­te ko­or­di­nier­te Um­gang des Hö­rers mit sei­nen Er­kennt­nis­werk­zeu­gen spielt im mu­si­ka­li­schen Er­kennt­nis­pro­zeß die zen­tra­le Rol­le und be­trifft das si­che­re Hand­ha­ben des gold-sil­ber­nen Net­zes un­se­rer ge­fühls­mä­ßi­gen und ver­stan­des­mä­ßi­gen mu­si­ka­li­schen Wahr­heits­fin­dung.

Und der Mu­sik­schaf­fen­de bil­det des­halb im Ver­lau­fe sei­ner mu­si­ka­li­schen Dich­tung sei­nen Hö­rer in sehr sub­ti­ler Wei­se im ge­schick­ten Ge­brauch die­ses Er­kennt­nis­net­zes aus.

Das Mus­ter des Er­kennt­nis­net­zes wird dem Hö­rer schon vom Ton­dich­ter mit der mu­si­ka­li­schen Ko­or­di­na­tion der in­di­vi­du­el­len Er­kennt­nis­kräf­te vor­ge­zeich­net.

Durch ge­ziel­te Be­to­nung be­stimm­ter Prin­zi­pien der mu­si­ka­li­schen Lo­gik be­lebt der Mu­sik­schöp­fer im Ver­lau­fe des Mu­sik­hö­rens im In­nern sei­nes Hö­rers die­ses Er­kennt­nis­netz und setzt es in Funk­ti­on.

Die Art der Be­le­bung grün­det sich auf die in­ne­re Lo­gik der kom­po­si­to­ri­schen Ent­fal­tung in­ner­halb der Ton­tech­nik, der Mo­tiv­tech­nik, der Me­lo­dik, der Se­quenz­tech­nik und der Har­mo­nik – so, wie sie vom Mu­sik­schaf­fen­den in sein Werk ein­ge­wo­ben ist.

Und in­dem der Kom­po­nist in sei­nem Wer­ke die Pro­por­tio­nen des an­fäng­li­chen Er­kennt­nis­mus­ters an­dau­ernd ver­än­dert, ver­fei­nert, ver­edelt und ver­gol­det, regt er ei­nen ent­spre­chend sys­te­ma­ti­schen Vor­gang der Ver­fei­ne­rung auch in der Er­kennt­nis­welt sei­nes Hö­rers an und zieht so sei­nen Hö­rer mit auf den von ihm selbst vor­ge­schrit­te­nen mu­si­ka­li­schen Er­kennt­nis­weg, wel­cher si­cher zur mu­si­ka­li­schen Wahr­heit führt.

Der Pro­zeß der mu­si­ka­li­schen Er­kennt­nis­ge­win­nung ist al­so ei­ner­seits qua­si me­cha­nis­ti­scher Art, in­dem näm­lich der Geist des Hö­rers von au­ßen – nach ei­nem in der Kom­po­si­tion vor­ge­ge­be­nen Mus­ter – ge­zielt zum Schwin­gen an­ge­regt wird.

Der Er­kennt­nis­pro­zeß ist aber auch gleich­zei­tig pä­da­go­gi­scher Art, in­dem der In­tel­lekt des Er­ken­nen­den, sein Ge­fühl und sein Ver­stand ganz sys­te­ma­tisch mit den mu­si­ka­li­schen Mus­tern hö­he­rer Ord­nung ver­traut ge­macht wer­den – und zwar in so un­auf­dring­li­cher und dis­kre­ter Wei­se, daß der Hö­rer oft den­je­ni­gen, wel­cher ihn führt, kaum spürt, ihn al­len­falls ahnt.


 

                                                                                 

 

© AAR EDITION INTERNATIONAL 1982
 

 

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DIE DREI GROSSEN SCHRITTE DES MUSIKALISCHEN ERKENNTNISPROZESSES
P E T E R   H Ü B N E R  –  N A T Ü R L I C H E S   M U S I K  H Ö R E N
NATÜRLICHES
MUSIK HÖREN
VORWORT
V.
DIE DREI GROSSEN
SCHRITTE DES
MUSIKALISCHEN
ERKENNTNIS-
PROZESSES
Die drei Schritte
zur Wahrheit
Der erkennende
Musikhörer
Das Objekt
der musikalischen Erkenntnis
Der Erkenntnisprozeß
Die Kunst
der Schlußfolgerung
in der Musik
Das musikalische
Erleben der allmächtigen Schöpferkraft der Harmonie
Der Sinn der
musikalischen Logik
Musikalische Belebung
des Ichbewußtseins

beim Hörer
Der glückspendende
Prozeß der Kreativität

 

 

 

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