In
der Harmonie
fehlen zum Folgern
Raum und Zeit
Das
totale
Musikerleben innerhalb und
jenseits eines
einzigen Gedankens
Jenseits der
Prinzipien des
relativen Folgerns
in der Musik
Das
relative
musikalische
Folgern
als begrenzter
Erkenntnisvorgang
Im relativen Prozeß unseres Musikhörens und -erlebens schlossen wir im Zeitfluß von einer ganz bestimmten Erkenntnis auf eine höhere ebenso bestimmte Erkenntnis.
Dabei durchreisten wir die Welten der musikalischen Ordnungen.
So strebten wir von den musikalischen Erkenntnisfeldern niederer Ordnung zu den musikalischen Erkenntnisfeldern höherer Ordnung.
Unser Gefühl folgerte bei jedem Schritt auf den Zustand einer größeren Erfüllung; denn das Feld der höheren Erkenntnis setzte jeweils in ihm mehr Energien frei.
Und diese Zunahme an Energie registrierte unser Gefühl dann als eine Zunahme an Machtpotential und an Glücksempfindung.
Unser Verstand jedoch schloß in den höheren musikalischen Erkenntnisebenen auf ein Weniger an Vielfalt; dabei hielt er rein aus Gewohnheit sein Erkenntnisauge überwiegend auf die oberflächlich erkennbare Vielfalt in den niederen Musikwelten gerichtet.
Die Trägheit unseres Verstandes, welche von dessen Strukturangleichung an die niederen musikalischen Kräftefelder herrührte, erlaubte es ihm nicht, in den feineren und dichteren Feldern größerer musikalischer Einheit die Vielfalt mit der gleichen Deutlichkeit wahrzunehmen wie in den niederen Welten der Musik.
So hielt also unser Verstand sein Erkenntnisauge überwiegend auf niedere musikalische Kräftefelder gerichtet, und wegen ihrer äußeren Deutlichkeit wurde er auch nicht zur Freimachung größerer innerer Intelligenz für eine höhere Erkenntnisgewinnung gewonnen.