Die
musikalische
Herrscherwelt der
Harmonie im
Blickfeld des
Hörers
Der
unendliche
Strom reiner Musik
Der
Hörer am
Gipfel des
musikalischen Erkenntnisprozesses
Der
große
Phasensprung in
der musikalischen
Erkenntnis-
gewinnung
Nun erkannten wir, daß in Wirklichkeit die Harmonie über die Sequenzen und die Motive wie allmächtig die tönenden Geschicke des musikalischen Tonraums bestimmt.
Als wir im musikalischen Kräftefeld der Harmonie zum Musikschaffenden wurden, da machten wir jedoch auch noch eine ganz andere Erfahrung: auf der Ebene einer völlig neuen Erkenntnisfähigkeit stellten wir nämlich fest, daß jenseits des bisher von uns ausschließlich wahrgenommenen relativen musikalischen Erkenntnisprozesses, welcher sich vom musikalischen Tonraum über die Motiv- und Sequenzräume bis zum Raum der Harmonie erstreckte, noch ein völlig eigenes unabhängiges absolutes Reich der Musik existiert, welches wie losgelöst von allem relativen Musikgeschehen in einem unendlichen Strome reiner Musik jenseits von Raum und Zeit in einer ganz neu entdeckten Welt des absoluten Jetzt mit größter Leichtigkeit dahinströmte und dabei vor unserem plötzlich nach ganz neuen Maßstäben erkennenden schöpferischen Auge Musikwelten von solcher unbegrenzter Vielfalt aufspannte, daß uns dagegen all unsere bisherige Musikerkenntnis erschien wie ein Staubteilchen im gesamten Universum.
Mit dieser absoluten Welt der Musik hatten wir, die wir ja früher nur den relativen Erkenntnisprozeß im Bereich der Musik kannten, überhaupt nicht gerechnet.
Und diese Einsicht traf uns völlig unerwartet, erst nachdem wir uns mit unseren Erkenntniswerkzeugen Gefühl und Verstand auf der Ebene reiner Selbstbewußtheit richtig eingerichtet hatten.
Diese neuentdeckte absolute Musikwelt im Reiche unserer reinen Selbstbewußtheit eröffnete uns neuerwachten Musikschöpfern eine völlig neue Dimension.
Und wir können sogar zurückblickend sagen: wenn uns dies jemand erzählt hätte, wir hätten diese totale Musikerfahrung mit größerer Wahrscheinlichkeit nicht nur als unerwiesen und vollkommen hypothetisch, sondern vielleicht sogar als überhaupt nicht beweisbar angesehen!
Denn von unseren Schritten der relativen musikalischen Erkenntnisgewinnung ausgehend, hätten wir auf eine solche völlig ungewöhnliche und geradezu göttliche Dimension der Musik niemals zu schließen gewagt.