Das
reine Wissen
über die
Wirklichkeit
der Musik
Der
unwirkliche
Weg des
musikalischen Erkenntnisprozesses
Jenseits des
höheren und
niederen musikalischen Sinns
Illusion
der
relativen musikalischen Erkenntnis-
gewinnung
Unwirklichkeit
der geschaffenen
Tonkunst
Diese Erkenntnisschau, bei welcher wir die Totalität der absoluten Musik im unendlichen musikalischen Kräftefeld der Harmonie mit den relativen Kräftefeldern der Musik vergleichen, offenbart uns, wie diese sich in ihrer Gesamtheit aus der Harmonie heraus entfalten.
Mit dieser Erkenntnis hat sich unsere ursprüngliche Ansicht über die Wirklichkeit der Musik geradezu auf den Kopf gestellt.
Im relativen Feld der musikalischen Strukturveränderung schlossen wir schrittweise auf einen immer höheren musikalischen Sinn so meinten wir jedenfalls.
Dabei waren wir in unserem ganzen Erkennen Raum und Zeit verschrieben.
Aus der Erkenntniswelt der Harmonie heraus stellen wir jetzt jedoch fest, daß hier der Begriff „höherer oder niederer musikalischer Sinn“ überhaupt keine Relevanz hat.
Genauso, wie man über den Schatten eines Gegenstandes den Gegenstand erschließen zu können glaubt wobei der Schatten doch gerade nur einen Mangel an Licht darstellt und schon überhaupt nicht etwas Reales , genauso glaubten wir als vermeintlich musikerkennende Musikhörer im Verlaufe unseres angenommenen relativen musikalischen Erkenntnisprozesses, schrittweise auf höheren musikalischen Sinn, auf höhere musikalische Wahrheit, auf höhere musikalische Erkenntnis zu schließen.
Vom absoluten Musikfeld der Harmonie aus gesehen findet aber ein solcher vermeintlicher Erkenntnisprozeß genausowenig statt, wie sich uns aus dem Schatten heraus der Gegenstand, welcher den Schatten bewirkt, als solcher erschließt.
Aus dem Felde der reinen Selbsterkenntnis, aus dem absoluten Kräftefeld der Harmonie heraus, erkennen wir die Unwirklichkeit der relativen Musiksphäre und entsprechend der relativen Musikerkenntnis , und wir sind uns jetzt sogar sicher, daß sich unser persönlicher musikalischer Erkenntnisweg in die Unendlichkeit der Harmonie nur mit Hilfe eines Wunders vollzogen haben kann wenn auch vielleicht mit Hilfe eines musikalischen Wunders.
Dergestalt ist die Musikerkenntnis.