Die
absolute
Musikwelt
und die relativen
musikalischen Kräftefelder
Der Erkenntnisweg
durch die
musikalischen Kräftefelder
Die
wissenschaftliche Methode der
musikalischen Erkenntnis-
gewinnung
Die Realität der
wissenschaftlichen Erkenntnismethode
in der Musik
Spontane Erkenntnis der
Realität absoluter
Musik
Die Unzulänglich-
keit, mittels einer
begrenzten Erkenntnismethode auf unbegrenzte
Musik zu schließen
Es gibt drei Arten von Zweideutigkeit:
das Getrenntsein von Inhalt und Form,
von der Form auf den Inhalt und
vom Inhalt auf die Form.
Zweideutigkeit durch das
Getrenntsein von Inhalt und Form
Die Erkenntnis der Getrenntheit einer absoluten Musikwelt von relativen Kräftefeldern der Musik, die Erfahrung eines Auseinanderklaffens des unbegrenzten musikalischen Kräftefeldes der Harmonie und der Musikwelten der Sequenzen, der Motive und der Töne ergab eine zweifache, völlig verschiedene Ausdeutung der Musiksphäre.
Im Verlaufe unseres relativen musikalischen Erkenntnisprozesses loteten wir als Hörer die Musikwelt systematisch nach der in ihr vermeintlich verborgenen Wahrheit aus.
Dabei beschritten wir voller Überzeugung und ganz ernsthaft den Weg realer musikalischer Erkenntnisgewinnung.
Wir erschlossen dabei auch wirklich immer umfassendere Wahrheiten.
So durchmaßen wir schrittweise die von uns als real erkannten musikalischen Kräftefelder und drangen dabei vom musikalischen Tonraum ausgehend über die Motiv- und Sequenzwelt bis zur Welt der Harmonie vor.
Dieser beschrittene musikalische Erkenntnisweg war für uns als Hörer unsere eigene Realität der systematischen musikalischen Erkenntnisgewinnung, und jede einzelne Einsicht in die musikalische Sinngebung erschloß uns ganz reale in feineren, energiereicheren musikalischen Kräftefeldern vorhandene neue Gestaltungskräfte der musikalischen Strukturveränderung.
So deuteten wir unseren relativen musikalischen Erkenntnisprozeß als ein ganz reales Geschehen der musikalischen Sinnerkennung.
Und die Idee, daß gerade dieser von uns doch so deutlich und klar wahrgenommene musikalische Entwicklungsprozeß als solcher völlig unreal sein könnte, wäre uns niemals gekommen.
Im absoluten musikalischen Erkenntnisfeld der Harmonie angelangt, schließen wir nun, als Musikschaffende, ganz anders.
Jetzt käme uns niemals die Idee, daß das vollkommene Musikerleben, welches wir mit so unglaublicher Wachheit jenseits von Raum und Zeit erfahren, von irgend jemandem als nicht real angesehen werden könnte.
Denn wir selbst erkennen ganz deutlich: eine realere Musik als die jetzt von uns erlebte gibt es gar nicht.
Dennoch müssen wir uns vergegenwärtigen, daß eben wir selbst, als uns im Verlaufe unseres relativen musikalischen Erkenntnisprozesses dieses umfassende Musikerlebnis im Felde der Harmonie noch fehlte, gerade dieses auch nicht für möglich gehalten hätten.