Die
freie
ungebundene absolute Musikwelt
der Harmonie
Kosmische
Freiheit
des Hörers vor dem
begrenzten Musikerleben
Nachdem der Hörer mit Hilfe seiner Wahrnehmung der absoluten Tonsubstanz in das unendliche Kräftefeld der Harmonie vorgedrungen ist, erkennt er diese absolute Musikwelt als überhaupt nicht an den relativen Musikprozeß gebunden.
Wohl aber erkennt er umgekehrt den relativen Musikprozeß als an das absolute Kräftefeld der Harmonie gebunden.
Gleichzeitig erkennt er aber auch sich selbst als von den äußeren begrenzten musikalischen Erlebnissphären im relativen Musikfeld frei.
Diese kosmische Freiheit erhält sich nun der kreative Musikhörer durch seine fortlaufende klare Wahrnehmung der absoluten Tonsubstanz.
Und in seinen Erkenntniswerkzeugen auf der Ebene seiner reinen Selbstbewußtheit, im Felde seines Intellekts, in Gefühl und Verstand, in der Tonsubstanz seines Geistes, in seinem Gehörsinn und darüber hinaus sogar in seiner Neurophysiologie erhält er diese vollkommene Wahrnehmung in sechsfacher Weise aufrecht.
© AAR EDITION INTERNATIONAL 1982