Technische
Fehlerquellen in
der musikalischen
Analyse
Fehler
in den
Erkenntnis-
werkzeugen
pflanzen sich fort
Strukturell-
dynamische Mängel
beim unkreativen
Musikkonsumenten
Unkritisches Verhalten des
unbelebten Ichbewußtseins
beim Hörer
Und unser innerer Gehörsinn, welcher nun die Oberfläche unseres Geistes abtastet und dieser die Information über das tönende äußere Ereignis zu entlocken versucht, erhält folglich nur einen Teil der Nachrichten, bildet sich jedoch ein, die volle Mitteilung erhalten zu haben.
Aber er kann nur soweit hören, als unser Geist auch abgebildet hat.
Diese unvollständige Nachricht, die so unser innerer Gehörsinn von unserem Geist abgefragt hat, gibt er an den Verstand und an das Gefühl weiter, und diese wiederum geben die unvollständige Mitteilung zusammen mit ihren entsprechend unvollständigen Auswertungsergebnissen weiter an unser Ichbewußtsein.
Ist unser Ichbewußtsein nun unschöpferisch und nicht aus sich selbst heraus lebendig, dann weiß es nichts über die unendliche Vielfalt des natürlichen Tonpotentials und über seine naturgegebene, ungeheure Flexibilität, und es hat deshalb nicht die innere Erwartungshaltung, daß der von außen unvollständig wahrgenommene Ton eigentlich flexibler, beweglicher, vielseitiger und in sich selbst strukturell dynamischer sein müßte.
Und aus dieser Unkenntnis heraus gibt es sich mit der geringeren, von außen nach innen verstümmelt weitergegebenen Information zufrieden.
Hier liegt also ein unkritisches Verhalten des Ichbewußtseins gegenüber den musikalischen Umweltgeschehnissen beziehungsweise Umwelteinflüssen vor.
Und ein solcherart unkritischer Hörer wird damit zum typischen Musikkonsumenten.