Das
belebte
Ichbewußtsein
des kreativen
Musikhörers
Das
Ichbewußtsein
als Kraftwerk für
Energie und
Intelligenz
Die Energie-
und Intelligenz-
versorgung der
Neurophysiologie
im musikalischen
Erkenntnisprozeß
Leistungssteigerung der Neurophysiologie
in der Musik
Die
Naturgegebenheit einer musikalischen
Erkenntnissteigerung von innen
Konventionelles
Unverständnis gegenüber dem
natürlichen Mechanismus
der koordinierten
Erkenntnis-
werkzeuge
Ganz anders verhält es sich, wenn unser Ichbewußtsein in sich selbst belebt ist, wenn wir also auch in bezug auf unser Ichbewußtsein bewußt sind wach sind.
Dann sind wir von unserem Ichbewußtsein ausgehend laufend auf der Ebene unseres Geistes kreativ, und wir sind gewohnt, die äußerst vielfältigen inneren Kräftemuster unseres Ichbewußtseins in hoher Präzision auf unserer Geistesoberfläche abzubilden.
Aus dem Zustand unserer inneren Selbsterkenntnis heraus stellen wir an unseren Geist ganz natürlicherweise unvergleichlich höhere Anforderungen als der vorher beschriebene unkreative Musikkonsument.
Und wir achten peinlich darauf, daß unserem Geiste für dessen geforderte Leistung über unser Gefühl die notwendige Energie und über unseren Verstand die notwendige Intelligenz zufließen.
Gleichzeitig versorgen wir über unseren Intellekt auch unseren Gehörsinn mit den Qualitäten unseres Gefühls und mit den Qualitäten unseres Verstandes, also mit Energie und Intelligenz.
Außerdem jedoch müssen wir noch die Energien, welche unserem Geiste von unserer reinen Selbstbewußtheit zufließen, in natürlichem Kräftefluß an unsere Neurophysiologie weiterleiten und diese wenigstens mit soviel Energie und Intelligenz versorgen, daß sie funktionstüchtig genug ist, die genaue Information über das Spektrum des Tons an unseren Geist weiterzuleiten.
Erst unter diesen Voraussetzungen wird das kreative Musikhören möglich; jetzt kann es unserem Geist gelingen, das von außen über unser äußeres Ohr wahrgenommene Tonereignis exakt abzubilden, damit wir es mit unserem inneren Gehörsinn deutlich wahrnehmen können, um es dann unverfälscht an unseren Intellekt weiterzuleiten.
Aus diesen Erklärungen ist ersichtlich, daß der Natur der inneren Funktion unserer Erkenntniswerkzeuge gemäß die Leistung des kreativen Hörens gar nicht durch äußeres Musikhören hervorgebracht werden kann, sondern nur durch den Prozeß einer systematischen inneren Leistungssteigerung bei unseren Erkenntniswerkzeugen selbst.
Und diese Leistungserhöhung geht von unserem Ichbewußtsein aus, dehnt sich in natürlichem Energie- und Intelligenzfluß auf unseren Intellekt, auf unser Gefühl und unseren Verstand aus, erstreckt sich von dort auf unseren Gehörsinn und unseren Geist und verbessert schließlich von dort ausgehend die Funktionsweise unserer Neurophysiologie.
Diese Einsicht widerspricht der Routine der konventionellen Musikausbildungsanstalten, die sich nämlich um eine Leistungssteigerung des Hörers bemühen, indem sie den Hörer mit immer neuen äußeren Klangereignissen herausfordern ihn im Grunde genommen geradezu verbrauchen.
Der naturgegebene Mechanismus unserer Erkenntniswerkzeuge erfordert zu einer realen, fundierten Leistungssteigerung unseres Hörens von seiner Anlage her von seiner natürlichen Funktion her die Steigerung solcher Leistung von innen.