Leistungssteigerung
der musikalischen
Erkenntnis beginnt
beim Ichbewußtsein
Das Ichbewußtsein
als das Feld aller
Möglichkeiten
in der Musik
Unterschiedliche
strukturelle Dichte
im Ichbewußtsein
Bei einer Leistungssteigerung unseres musikalischen Hörens ist unser Ichbewußtsein deshalb die erste Station.
Unser Ichbewußtsein muß in der Identifikation mit sich selbst in der Erkenntnis seiner selbst, in der Erkenntnis seiner unendlich vielfältigen, höchst flexiblen Tonqualitäten systematisch geübt werden.
Unser Ichbewußtsein muß im Verlaufe dieses Übens sein eigenes Potential der vollkommensten Tonstrukturierung erfassen.
Unser Ichbewußtsein ist dasjenige Organ, welches von Natur aus allen anderen Erkenntniswerkzeugen gegenüber den Grad größter Energie und Intelligenz besitzt.
Dies bedeutet, daß es selbst sowohl über die Mittel vollständigster struktureller Tonbildung verfügt als auch über die Mittel der Abbildungsklarheit und der komplexen integrierten strukturellen Tonveränderung.
Schon innerhalb unseres Ichbewußtseins selbst liegt eine unterschiedliche strukturelle Dichte vor.
Ist bei unserem Ichbewußtsein das begrenzte Individualbewußtsein vorherrschend gegenüber dem kosmischen Bewußtsein dem unbegrenzten, dem universellen Ichbewußtsein , so ist seine durchschnittliche Dichte geringer.
Ist das universale Ichbewußtsein gegenüber dem begrenzten, individuellen vorherrschend, so ist seine durchschnittliche Dichte größer.
So birgt das kosmische Ichbewußtsein in sich das Potential der gesamten Tonkunst, während das individuelle Ichbewußtsein nur das Potential einzelner tonkünstlerischer Werke in sich birgt.
© AAR EDITION INTERNATIONAL 1982