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Musik
AAR EDITION INTERNATIONAL

 

Leistungssteigerung der musikalischen
Erkenntnis beginnt
beim Ichbewußtsein

 

 

 


Das Ichbewußtsein
als das Feld aller
Möglichkeiten
in der Musik

 

 

Unterschiedliche strukturelle Dichte
im Ichbewußtsein

Das systematische Üben
des Ichbewußtseins
in der Selbstidentifikation



Bei ei­ner Leis­tungs­stei­ge­rung un­se­res mu­si­ka­li­schen Hö­rens ist un­ser Ich­be­wußt­sein des­halb die ers­te Sta­ti­on.

Un­ser Ich­be­wußt­sein muß in der Iden­ti­fi­ka­tion mit sich selbst – in der Er­kennt­nis sei­ner selbst, in der Er­kennt­nis sei­ner un­end­lich viel­fäl­ti­gen, höchst fle­xi­blen Ton­qua­li­tä­ten sys­te­ma­tisch ge­übt wer­den.

Un­ser Ich­be­wußt­sein muß im Ver­lau­fe die­ses Übens sein ei­ge­nes Po­ten­ti­al der voll­kom­mens­ten Ton­struk­tu­rie­rung er­fas­sen.

Un­ser Ich­be­wußt­sein ist das­je­ni­ge Or­gan, wel­ches von Na­tur aus al­len an­de­ren Er­kennt­nis­werk­zeu­gen ge­gen­über den Grad größ­ter Ener­gie und In­tel­li­genz be­sitzt.

Dies be­deu­tet, daß es selbst so­wohl über die Mit­tel volls­tän­digs­ter struk­tu­rel­ler Ton­bil­dung ver­fügt als auch über die Mit­tel der Ab­bil­dungs­klar­heit und der kom­ple­xen in­te­grier­ten struk­tu­rel­len Ton­ver­än­de­rung.

Schon in­ner­halb un­se­res Ich­be­wußt­seins selbst liegt ei­ne un­ter­schied­li­che struk­tu­rel­le Dich­te vor.
Ist bei un­se­rem Ich­be­wußt­sein das be­grenz­te In­di­vi­du­al­be­wußt­sein vor­herr­schend ge­gen­über dem kos­mi­schen Be­wußt­sein – dem un­be­grenz­ten, dem uni­ver­sel­len Ich­be­wußt­sein –, so ist sei­ne durch­schnitt­li­che Dich­te ge­rin­ger.

Ist das uni­ver­sa­le Ich­be­wußt­sein ge­gen­über dem be­grenz­ten, in­di­vi­du­el­len vor­herr­schend, so ist sei­ne durch­schnitt­li­che Dich­te grö­ßer.

So birgt das kos­mi­sche Ich­be­wußt­sein in sich das Po­ten­ti­al der ge­sam­ten Ton­kunst, wäh­rend das in­di­vi­du­el­le Ich­be­wußt­sein nur das Po­ten­ti­al ein­zel­ner ton­künst­le­ri­scher Wer­ke in sich birgt.


 

                                                                                 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


© AAR EDITION INTERNATIONAL 1982
 

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TEIL   XI
TEIL   XI
MITTELBARE UND UNMITTELBARE ERKENNTNISGEWINNUNG IN DER MUSIK
P E T E R   H Ü B N E R  –  N A T Ü R L I C H E S   M U S I K  H Ö R E N
NATÜRLICHES
MUSIK HÖREN
VORWORT
XI.
MITTELBARE UND
UNMITTELBARE
ERKENNTNIS-
GEWINNUNG
Uralte Wahrheiten
in der Musik
Das goldene
Erkenntnisnetz
der Musik
Das große musikalische Erfolgserlebnis
Die Erkenntnisorgane
im Prozeß
der musikalischen Wissensgewinnung
Notwendigkeit der neurophysiologischen Integration
Die Leistung
des Ichbewußtseins
im musikalischen Erkenntnisprozeß
Das systematische Üben des Ichbewußtseins in
der Selbstidentifikation
Einblick
in die Grundlage
der Tonkunst
Grundlagen
der modernen
Musikwissenschaft
Begrenztheit
der konventionellen Musikausbildung
Leistungssteigerung
des Intellekts
in der Musik
Die Eigenfunktion
des Intellekts als der wahre Tonschöpfer
Die Reise
zu den ewigen Quellen
der Musik
Die höchste menschenmögliche intellektuelle Leistung
Rechtschaffene, erfolgreiche Musikwissenschaft
Der Musikhörer
am Ursprung allen schöpferischen Denkens
Gezielte Leistungsentwicklung
im Bereich unserer Neurophysiologie
Der Musiker
und seine Umwelt
Die wahren Organe
der musikalischen Wahrheitsermittlung

 

 

 

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