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Musik
AAR EDITION INTERNATIONAL

 

Allgemeine Verfügbarmachung von echtem
Musikverständnis

 



Geistiges Erwachen
des Tonschöpfers

 

 

 

 

 


 

Die Bedeutung des
Ichbewußtseins für
unsere Erkenntnis-
werkzeuge

 

 

Jenseits der
musikalischen Kreativität

Grundlagen der
modernen Musikwissenschaft



Erst wenn sich die Mu­sik­wis­sen­schaft in ih­rem Kern auf die sys­te­ma­ti­sche Er­for­schung un­se­res Ich­be­wußt­seins kon­zen­triert – wenn es ihr ge­lingt, die­ses For­schungs­pro­gramm auch mit nach­weis­ba­rem, wis­sen­schaft­lich ob­jek­tiv ve­ri­fi­zier­ba­rem Er­folg zu be­trei­ben, dann erst wird sie sich wahr­haft mit der Mu­sik ver­bin­den und das re­a­le Wis­sen über Ur­sprung, We­sen und Ziel der Mu­sik all­ge­mein ver­füg­bar ma­chen kön­nen.

Wohl ist un­ser Ich na­tur­ge­ge­ben – denn es ist uns Men­schen ja an­ge­bo­ren; aber dies be­deu­tet nicht auch au­to­ma­tisch, daß da­mit auch ein je­der sein Ich­be­wußt­sein schon er­schlos­sen hät­te, daß er das Fun­da­ment der Ton­kunst in sich selbst ent­deckt und zur Ent­fal­tung ge­bracht hät­te.

„Jetzt ver­ste­he ich, auch das Be­wußt­sein ist ei­ne Sa­che der Ent­wick­lung. Ein Kom­po­nist kann die­se gro­ßen Grund­sät­ze nur in dem Ma­ße er­fas­sen, wie die Ent­fal­tung es ihm ge­stat­tet.“
Edvard Grieg
Doch auch für den vol­len Ein­satz un­se­res In­tel­lekts, un­se­res Ge­fühls und Ver­stan­des so­wie un­se­res in­ne­ren Ge­hör­sinns ist das Er­schlie­ßen un­se­res Ich­be­wußt­seins von grund­le­gen­der Be­deu­tung.

Denn über un­ser Ich­be­wußt­sein flie­ßen un­se­ren in­ne­ren Er­kennt­nis­or­ga­nen die not­wen­di­ge Ener­gie und In­tel­li­genz zu, das Mu­sik­werk auch wirk­lich au­then­tisch zu er­fas­sen.

Wenn der Mensch beim Ein­schla­fen in den Tief­schlaf ver­fällt – im Un­ter­schied zum Zu­stand ru­he­vol­ler Wach­heit –, dann ist dies nur der Aus­druck da­von, daß sein In­tel­lekt, sein Ge­fühl und sein Ver­stand so­wie sein in­ne­rer Ge­hör­sinn un­zu­rei­chend ge­nährt sind.

In ei­nem sol­chen Fall ist er schon im An­satz sei­nes Er­kennt­nis­ver­mö­gens auf das au­then­ti­sche Mu­sik­hö­ren – ge­schwei­ge denn auf das Mu­sik­schaf­fen – gar nicht aus­rei­chend vor­be­rei­tet; denn in der Tie­fe der mu­si­ka­li­schen Kre­a­ti­vi­tät schläft er.

Dann ver­mag er den in­ne­ren Fluß ei­ner na­tür­li­chen mu­si­ka­lisch-schöp­fe­ri­schen Ent­fal­tung al­len­falls lü­cken­haft zu er­ken­nen, und sei­ne „mu­si­ka­li­schen Ein­sich­ten“ kön­nen sich höchs­tens aus tö­nen­den be­grenz­ten Rand­er­schei­nun­gen ei­ner ur­sprüng­lich durch­aus voll­kom­me­nen Mu­sik zu­sam­men­set­zen.


 

                                                                                 

 

 

 

 



© AAR EDITION INTERNATIONAL 1982
 

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TEIL   XI
TEIL   XI
MITTELBARE UND UNMITTELBARE ERKENNTNISGEWINNUNG IN DER MUSIK
P E T E R   H Ü B N E R  –  N A T Ü R L I C H E S   M U S I K  H Ö R E N
NATÜRLICHES
MUSIK HÖREN
VORWORT
XI.
MITTELBARE UND
UNMITTELBARE
ERKENNTNIS-
GEWINNUNG
Uralte Wahrheiten
in der Musik
Das goldene
Erkenntnisnetz
der Musik
Das große musikalische Erfolgserlebnis
Die Erkenntnisorgane
im Prozeß
der musikalischen Wissensgewinnung
Notwendigkeit der neurophysiologischen Integration
Die Leistung
des Ichbewußtseins
im musikalischen Erkenntnisprozeß
Das systematische Üben des Ichbewußtseins in
der Selbstidentifikation
Einblick
in die Grundlage
der Tonkunst
Grundlagen
der modernen
Musikwissenschaft
Begrenztheit
der konventionellen Musikausbildung
Leistungssteigerung
des Intellekts
in der Musik
Die Eigenfunktion
des Intellekts als der wahre Tonschöpfer
Die Reise
zu den ewigen Quellen
der Musik
Die höchste menschenmögliche intellektuelle Leistung
Rechtschaffene, erfolgreiche Musikwissenschaft
Der Musikhörer
am Ursprung allen schöpferischen Denkens
Gezielte Leistungsentwicklung
im Bereich unserer Neurophysiologie
Der Musiker
und seine Umwelt
Die wahren Organe
der musikalischen Wahrheitsermittlung

 

 

 

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