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Musik
AAR EDITION INTERNATIONAL

 

Musikausbildung ohne Fundament

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das realitätsbezogene Fundament einer
modernen Musikausbildung


Ausbildung in
der strukturellen
Verfeinerung
unserer musikalischen Erkenntnisorgane

Begrenztheit der
konventionellen Musikausbildung



Die kon­ven­tio­nel­le Mu­sik­aus­bil­dung be­gnügt sich bis­lang da­mit, nur die ober­fläch­li­chen Ton­mus­ter der Mu­sik zu leh­ren.

Ein wei­te­res ge­ziel­tes Ein­drin­gen in den mu­si­ka­li­schen Sinn, wel­cher sich erst tief im Be­wußt­sein des Mu­sik­lieb­ha­bers – des an­ge­hen­den Mu­si­kers – of­fen­bart, ist ihr des­halb ver­schlos­sen.

Aus die­sem Man­gel an in­ner­mensch­li­cher Dy­na­mik re­sul­tiert des­halb der be­grenz­te Wert un­se­rer her­kömm­li­chen Mu­sik­aus­bil­dung: de­ren Un­ver­mö­gen, den na­tür­li­chen voll­kom­me­nen mu­si­ka­li­schen Schaf­fens­pro­zeß bei ei­nem je­den Mu­sik­stu­die­ren­den zu ver­wirk­li­chen.

„Wie ich schon gesagt habe, hat keine
Komposition eine lange Lebensdauer,
wenn sie nicht Inspiration
sowohl wie handwerkliche
Tüchtigkeit aufzuweisen hat.“
Brahms
Ge­ra­de aber die zen­tra­le Kom­po­nen­te der mu­si­ka­li­schen Kre­a­ti­vi­tät stellt die klas­si­sche Mu­sik in ih­rem We­sens­kern dar: in­dem die mu­si­ka­li­sche Lo­gik den Stu­die­ren­den mit Hil­fe des mu­si­ka­li­schen Er­kennt­nis­pro­zes­ses sys­te­ma­tisch zum Ur­sprung der mu­si­ka­li­schen Kre­a­ti­vi­tät hin­führt und dann die schöp­fe­ri­schen Men­schen­kräf­te im Be­wußt­sein ge­zielt zum Schwin­gen an­regt.

Der Pro­zeß der mu­si­ka­li­schen Er­kennt­nis­ge­win­nung be­in­hal­tet ei­nen drei­fa­chen Nut­zen: ein­mal den Wer­de­gang ei­ner all­ge­mei­nen Wahr­heits­er­kennt­nis, und zum an­de­ren: ein Aus­bil­dungs­sys­tem, die Mit­tel un­se­rer Er­kennt­nis­ge­win­nung sys­te­ma­tisch zu ver­fei­nern, und drit­tens ei­ne prak­ti­sche Übung, ge­schickt mit ih­nen um­zu­ge­hen.


 

                                                                               

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


© AAR EDITION INTERNATIONAL 1982
 

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TEIL   XI
TEIL   XI
MITTELBARE UND UNMITTELBARE ERKENNTNISGEWINNUNG IN DER MUSIK
P E T E R   H Ü B N E R  –  N A T Ü R L I C H E S   M U S I K  H Ö R E N
NATÜRLICHES
MUSIK HÖREN
VORWORT
XI.
MITTELBARE UND
UNMITTELBARE
ERKENNTNIS-
GEWINNUNG
Uralte Wahrheiten
in der Musik
Das goldene
Erkenntnisnetz
der Musik
Das große musikalische Erfolgserlebnis
Die Erkenntnisorgane
im Prozeß
der musikalischen Wissensgewinnung
Notwendigkeit der neurophysiologischen Integration
Die Leistung
des Ichbewußtseins
im musikalischen Erkenntnisprozeß
Das systematische Üben des Ichbewußtseins in
der Selbstidentifikation
Einblick
in die Grundlage
der Tonkunst
Grundlagen
der modernen
Musikwissenschaft
Begrenztheit
der konventionellen Musikausbildung
Leistungssteigerung
des Intellekts
in der Musik
Die Eigenfunktion
des Intellekts als der wahre Tonschöpfer
Die Reise
zu den ewigen Quellen
der Musik
Die höchste menschenmögliche intellektuelle Leistung
Rechtschaffene, erfolgreiche Musikwissenschaft
Der Musikhörer
am Ursprung allen schöpferischen Denkens
Gezielte Leistungsentwicklung
im Bereich unserer Neurophysiologie
Der Musiker
und seine Umwelt
Die wahren Organe
der musikalischen Wahrheitsermittlung

 

 

 

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