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Musik
AAR EDITION INTERNATIONAL

 

Der Musikliebhaber
im Felde kosmischen
Denkens

Erfahrung
des kosmischen
Impulses
der musikalischen
Gestaltungskraft

Die Grundlagen der
innermusikalischen Ausbildung

Mit Musik in die
Tiefe der Musik

 

 

 

 

 

Der Musikliebhaber
tritt in die Welt der
reinen Musik



Die Erfahrung
der Raum-Zeit-
Integration


Der Musikliebhaber
erlebt den Urimpuls
seiner musikalischen
Schöpferkraft

 

 

 


 


Der geheime Weg
unserer großen
Tonschöpfer

Der Musikliebhaber
blickt in die
Werkstatt der
großen Tonschöpfer

Der Musikhörer am Ursprung
allen schöpferischen Denkens



Hat der Hö­rer das Feld kos­mi­schen Den­kens er­reicht, so hat er da­mit auch gleich­zei­tig die Di­men­si­on kos­mi­schen Hö­rens ver­wirk­licht.

Im mu­si­ka­li­schen Kräf­te­feld der Har­mo­nie er­fährt er den ur­sprüng­lichs­ten Im­puls sei­nes mu­si­ka­li­schen Hö­rens, und die­ser er­weist sich als der ers­te ton­ver­lei­hen­de ton­schöp­fe­ri­sche kos­mi­sche Im­puls der mu­si­ka­li­schen Ge­stal­tungs­kraft über­haupt.

Mit Hil­fe der klas­si­schen Mu­sik wird das Feld des in­ner­geis­ti­gen Er­le­bens sys­te­ma­tisch aus­ge­lo­tet – er­wei­tert, ver­tieft.

Wäh­rend der Hö­rer die Mu­sik an­fäng­lich noch als recht be­grenzt er­kennt, ge­rät die Struk­tur der Kom­po­si­tion im Ver­lau­fe des Pro­zes­ses der mu­si­ka­li­schen Er­kennt­nis­ge­win­nung in­ner­halb sei­nes Den­kens in im­mer um­fas­sen­de­re Schwin­gungs­zu­stän­de.

Da­bei ex­pan­die­ren die As­pek­te von Raum und Zeit; die mu­si­ka­li­schen Pa­ra­me­ter ent­fer­nen sich im­mer mehr von­ein­an­der und ver­schmel­zen gleich­zei­tig mit­ein­an­der.

Die Tö­ne, Mo­ti­ve und Se­quen­zen wer­den im­mer um­fas­sen­der und gleich­zei­tig im­mer in­te­grier­ter.

So­wohl in­ner­halb des ein­zel­nen Tons, des ein­zel­nen Mo­tivs und der ein­zel­nen Se­quenz, aber auch ge­nau­so­gut in­ner­halb des ge­sam­ten mu­si­ka­li­schen Den­kens er­rei­chen Raum und Zeit schließ­lich den Wert un­be­grenz­ter Un­end­lich­keit.

In die­sem Mo­ment tritt ei­ne Raum-Zeit-In­te­gra­tion ein; der nach in­nen Mu­si­zie­ren­de er­fährt im Zu­stand ru­he­vol­ler Wach­heit die Har­mo­nie und hier­in: das ab­so­lu­te „Jetzt“.

In die­sem Mo­ment sind für den Mu­sik­hö­rer Ver­gan­gen­heit, Ge­gen­wart und Zu­kunft im ab­so­lu­ten „Jetzt“ zur Ein­heit ver­schmol­zen und wer­den im ei­ge­nen Ich­be­wußt­sein als na­tür­li­che Ein­heit er­kannt.

Hier, wo der Hö­rer er­kennt: „ich bin“, wo er wirk­lich er­wacht, wirkt mit die­sem ers­ten, ur­sprüng­li­chen Ge­dan­ken „ich bin“ der Ur­im­puls sei­ner in­di­vi­du­el­len Schöp­fer­kraft im ab­so­lu­ten „Jetzt“.

Auf der Ebe­ne kos­mi­schen Den­kens er­fährt der Hö­rer in der Har­mo­nie den Ur­sprung al­len schöp­fe­ri­schen Den­kens.

Von die­ser Hö­he mensch­li­cher Evo­lu­tion schu­fen und schaf­fen al­le gro­ßen Ton­dich­ter ih­re un­sterb­li­chen Wer­ke.

Und was für die gro­ßen Ton­schöp­fer ver­füg­bar war und ist – je­ne au­then­ti­sche Er­fah­rung des wahr­haft ers­ten mu­si­ka­li­schen Ge­dan­kens –, das steht auch dem Mu­sik­hö­rer, dem Mu­sik­lieb­ha­ber, dem Mu­si­ker und dem Mu­sik­leh­rer of­fen.

„Weiß er,
wie er die Verbindung zu jener
Kraft herstellen kann,
so wird er zum Projektor,
der das Unendliche und Unsichtbare
in die Welt des Sichtbaren oder,
beim Komponieren,
in die des Hörbaren überträgt.“
Max Bruch


 

                                                                                 
 


© AAR EDITION INTERNATIONAL 1982





 

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TEIL   XI
TEIL   XI
MITTELBARE UND UNMITTELBARE ERKENNTNISGEWINNUNG IN DER MUSIK
P E T E R   H Ü B N E R  –  N A T Ü R L I C H E S   M U S I K  H Ö R E N
NATÜRLICHES
MUSIK HÖREN
VORWORT
XI.
MITTELBARE UND
UNMITTELBARE
ERKENNTNIS-
GEWINNUNG
Uralte Wahrheiten
in der Musik
Das goldene
Erkenntnisnetz
der Musik
Das große musikalische Erfolgserlebnis
Die Erkenntnisorgane
im Prozeß
der musikalischen Wissensgewinnung
Notwendigkeit der neurophysiologischen Integration
Die Leistung
des Ichbewußtseins
im musikalischen Erkenntnisprozeß
Das systematische Üben des Ichbewußtseins in
der Selbstidentifikation
Einblick
in die Grundlage
der Tonkunst
Grundlagen
der modernen
Musikwissenschaft
Begrenztheit
der konventionellen Musikausbildung
Leistungssteigerung
des Intellekts
in der Musik
Die Eigenfunktion
des Intellekts als der wahre Tonschöpfer
Die Reise
zu den ewigen Quellen
der Musik
Die höchste menschenmögliche intellektuelle Leistung
Rechtschaffene, erfolgreiche Musikwissenschaft
Der Musikhörer
am Ursprung allen schöpferischen Denkens
Gezielte Leistungsentwicklung
im Bereich unserer Neurophysiologie
Der Musiker
und seine Umwelt
Die wahren Organe
der musikalischen Wahrheitsermittlung

 

 

 

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