Grundlagen-
forschung des
Tonkünstlers
Die Bedeutung der
Neurophysiologie
in der Musik
Die
Neurophysiologie
als Schlüssel
zur musikalischen
Erkenntnis-
gewinnung
Der
Qualitätsbegriff
der musikalischen
Tonabbildung
in unserem Geiste
Neurophysiologie
und moderne
Musikwissenschaft
Neurophysiologie als
Erkenntnismittel des
Musikschöpfers
Die Wirkung
der Musik auf die
Neurophysiologie
Fundamentale
Forschungs-
methoden einer
modernen, erfolgreichen Musikwissenschaft
Für den verantwortungsbewußten, rechtschaffenen Tonkünstler ist der persönliche Einblick in die natürlichen Beziehungen zwischen Ichbewußtsein, Intellekt, Gefühl und Verstand, Geist und Neurophysiologie von geradezu existentieller Bedeutung.
Schon der Musiker ist bei seiner Tätigkeit auf eine hervorragende Funktion seiner Neurophysiologie angewiesen.
Aber auch der Hörer bedarf will er in die Tiefe des musikalischen Sinns eindringen einer innermusikalischen Technologie zur systematischen Steigerung seiner neurophysiologischen Leistung.
Unsere Neurophysiologie ist nicht nur für unser äußeres Hörvermögen verantwortlich, sondern sie bestimmt auch die Exaktheit der musikalischen Tonabbildung in unserem Geiste.
Die übliche Durchschnittsfunktion der Neurophysiologie eines in der musikalischen Erkenntnisgewinnung Ungeschulten vermag nur begrenzte Werte des musikalischen Tonraums zu erfassen bestimmte Tonfolgen, Intervallsprünge sowie überwiegend periodische rhythmische Strukturen.
Schon die Tiefe des musikalischen Tonraums ist wenn man einmal vom Genie absieht dem konsumorientierten Musikhörer, Musiker und leider auch dem in der musikalischen Erkenntnisgewinnung ungeübten Musiklehrer fremd.
Und der Motivraum, aber erst der Sequenzraum ganz zu schweigen vom Raum der Harmonie sind der Erfahrung eines im systematischen Verfeinern des musikalischen Hörens Ungeübten völlig verschlossen.
Unsere musikalische Erkenntnisgewinnung und unser tonschöpferisches Wirken sind somit auf eine gezielte Leistungsentwicklung im Bereich unserer Neurophysiologie angewiesen, und die moderne Musikwissenschaft wird sich will sie im klassischen Felde der Musik Aussicht auf Erfolg haben dieses Tor zu echtem Musikverständnis und zu wahrem musikalisch-menschlichen Wirken noch mit Hilfe eines Umdenkens in der klassischen Musik zu öffnen haben.
Gerade die Neurophysiologie ist ein wichtiges Erkenntnismittel des Musikschaffenden, um die äußere individuelle Wirkung seiner Musik zu erfahren und so deren Wert für den Hörer zu beurteilen.
Wenn der geniale Musikschöpfer oder auch der im verfeinerten musikalischen Denken geübte Musiker das Musikwerk auch nur auf der Ebene seines Geistes durchdenkt, dann macht er in seiner Neurophysiologie schon ganz spontan die direkte Erfahrung der Wirkung dieser Musik auf die harmonische Funktion seiner Organe.
Musik vermag die Ordnung der energetischen Abläufe unseres Nervensystems zu beeinflussen.
Beweise dafür liefern die Zerstörungsanfälle Jugendlicher als Folge von Beat- und Popveranstaltungen.
Mit Hilfe der klassischen Musik ist uns eine vollständige Einsicht in die natürlichen Beziehungen unserer innermenschlichen Erkenntnis- und Schaffenswelten möglich.
Hier können wir Musiker nach wissenschaftlichen Maßstäben eine authentische Aussage erschließen mit einer Tiefe, welche unseren großen klassischen Tonschöpfern schon immer ganz natürlich zur Verfügung stand, welche sie sich bei ihrem Hörer wünschen, mit welcher sie beim Musiker rechnen und welche sie vom Musiklehrer erwarten.
Die Musikwissenschaft wird sich der genannten Leistungssteigerung in der Neurophysiologie widmen müssen.