AAR EDITION INTERNATIONAL 
Forschung & Entwicklung
Musik & Bildung – Forschung & Entwicklung
Fortsetzung
HOME
Site Map
Editorial
über uns
Forschung
& Entwicklung
 
MUSIK & BILDUNG
Das klassische Lehrfeld der Musik
Die innere Mechanik des Musikschaffens
Didaktik der Musik
Die Kräftefelder der Musik
Sinn der Musiküberlieferung
 
Musik
Bücher
 
PETER HÜBNER
Natürliches
Musik Schaffen
Natürliches Musik Hören
Studium der Musik
 
Internationale Experten
Internationale Medien
Asiatische Medien
Main Links
Kontakt
 
Die Dimension der Musik
 
Mit der in­ne­ren geis­ti­gen mu­si­ka­li­schen Wirk­lich­keit läßt sich das ge­sam­te Ge­biet der Mu­sik voll­stän­dig er­fas­sen: der An­fang der Mu­sik und de­ren Ent­wick­lungs­gang bis zu ih­rem End­sta­di­um, der ob­jek­ti­ven Sphä­re der Mu­sik – bis in den mu­si­ka­li­schen Ton­raum hin­ein, bis in je­ne Welt hin­ein, in der die Mu­sik er­klingt.

 
Die innergeistige Wirklichkeit der Musik
 
„Sie wer­den mich fra­gen,
wo­her ich mei­ne Ideen neh­me?

Sie kom­men un­ge­ru­fen, mit­tel­bar, un­mit­tel­bar,
ich könn­te sie mit den Hän­den grei­fen,
in der frei­en Na­tur, im Wal­de,
auf Spa­zier­gän­gen,
in der Stil­le der Nacht,
am frü­hen Mor­gen,

an­ge­regt durch Stim­mun­gen,
die sich bei dem Dich­ter in Wor­te,
bei mir in Tö­ne um­set­zen,
klin­gen, brau­sen, stür­men,
bis sie end­lich in No­ten vor mir ste­hen.“

Ludwig van Beethoven


 
 
In der Me­cha­nik des kre­a­ti­ven Mu­sik­hö­rens be­dür­fen fol­gen­de mensch­li­che Fä­hig­kei­ten als fach­li­che Dis­zi­pli­nen ei­ner sys­te­ma­ti­schen Un­ter­su­chung und Aus­bil­dung:

Die Tech­no­lo­gie der Geis­tes­be­herr­schung, der geis­ti­gen Kon­zen­tra­ti­on; da­bei:

Ana­ly­se der Sub­stanz des Geis­tes durch die Mit­tel des Ge­fühls

Ana­ly­se der Struk­tur des Geis­tes durch die Mit­tel des Ver­stan­des

Ana­ly­se der Funk­tion des Geis­tes durch die Mit­tel der Ko­or­di­na­tion von Ge­fühl und Ver­stand.

Die Tech­no­lo­gie des in­ne­ren Ge­hör­sinns.

(Der äu­ße­re Ge­hör­sinn ist zum kre­a­ti­ven Mu­sik­hö­ren nicht nö­tig, wie der Fall Beethovens zeigt.)

 
Kreatives Musikhören
 
Zur in­ne­ren Me­cha­nik des Mu­sik­schaf­fens ge­hö­ren fol­gen­de Kom­po­nen­ten:

 
Innere Mechanik des Musikschaffens
 
Das Ich­be­wußt­sein des Mu­sik­schaf­fen­den ist die­je­ni­ge In­stanz, wel­che ei­ne Kom­po­si­tion an den In­tel­lekt in Auf­trag gibt und von wel­cher die mu­si­ka­li­sche Auf­füh­rung über den Ge­hör­sinn am In­stru­ment des Geis­tes wie­der­um ab­ge­hört wird.

 
 
Ein­mal ent­steht der Auf­trag für das Mu­sik­werk aus der ei­ge­nen Freu­de des Ichs her­aus als un­schul­di­ger Aus­druck sei­nes ur­sprüng­li­chen Le­bens­glücks, ohne ir­gend­ei­ne Wil­lens­an­stren­gung, ohne be­stimm­te Ziel­vor­stel­lung, ohne spe­zi­fi­sche Mo­ti­va­ti­on, so wie ein Kind jauchzt.

 
 
Zum an­de­ren dient das Mu­sik­werk zur Be­rei­che­rung der in­ne­woh­nen­den ur­sprüng­li­chen Le­bens­freu­de des Ichs.

 
 
Hier­zu steu­ert das Ich den in ihm selbst wur­zeln­den Me­cha­nis­mus des In­tel­lekts, des Geis­tes und des Ge­hör­sinns.

 
Die Mechanik der inneren musikalischen „Probe“
 
Wie ein Füh­ler tas­tet der Ge­hör­sinn die be­weg­te Ober­flä­chen­struk­tur des Geis­tes ab und ent­lockt ihm so das tö­nen­de Er­eig­nis.

 
 
Über die­sen Ab­hör­vor­gang er­hält das Ich­be­wußt­sein den Ein­druck der klin­gen­den Auf­füh­rung.

 
 
Und auf­grund die­ser mu­si­ka­li­schen „Pro­be“ er­fährt es ne­ben sei­nem ei­ge­nen schon in­ne­woh­nen­den Glück noch ei­ne zu­sätz­li­che äu­ße­re Freu­de.

 
Steigerung der Musikleistung
 
Zur Stei­ge­rung die­ser äu­ße­ren Freu­de führt das Ich­be­wußt­sein mit sei­nem Haupt­werk­zeug, dem Ent­schei­dungs­or­gan des In­tel­lekts, die­je­ni­gen mu­si­ka­li­schen Kor­rek­tu­ren durch, wel­che die ei­ge­ne Freu­de beim nächs­ten Ab­hö­ren noch stei­gern sol­len.

 






©  1998 –    AAR EDITION INTERNATIONAL