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Herkömmliches Musikwissen
 
Die her­kömm­li­che Mu­sik­the­o­rie er­faßt die Kom­po­si­tion nur von den Rand­er­schei­nun­gen ih­rer Aus­wir­kun­gen her.

 
Jenseits der musi­ka­li­schen Wirklichkeit
 
Mit den Mit­teln der bis­he­ri­gen Mu­sik­ana­ly­se un­ter­sucht man nur die äu­ße­re Phy­si­o­lo­gie der Mu­sik, und die­ses äu­ßer­li­che me­cha­nis­ti­sche Ver­fah­ren läßt noch nicht ein­mal ein Ur­teil dar­über zu, ob es sich tat­säch­lich um le­ben­di­ge Mu­sik han­delt oder nur um ei­ne com­pu­ter­ge­mach­te Kom­po­si­ti­on.

 
 
So stu­diert man mit den mo­men­tan üb­li­chen Mit­teln der äu­ßer­li­chen mu­sik­wis­sen­schaft­li­chen Er­kennt­nis­ge­win­nung am We­sen der Mu­sik vor­bei.

 
 
Mu­sik be­trifft im we­sent­li­chen et­was Nicht­mu­si­ka­li­sches, et­was All­ge­mein­mensch­li­ches.
Die Mu­sik selbst ent­spricht dem in­ne­ren We­sen des Men­schen, und ihr äu­ße­res Klang­bild ent­spricht des­sen Klei­dung, und mehr als das äu­ße­re mu­si­ka­li­sche Ge­wand, die gro­be mu­si­ka­li­sche Form, wird in der kon­ven­tio­nel­len wis­sen­schaft­li­chen Mu­sik­for­schung nicht er­schlos­sen.

 
Inhalt und Form der Musik
 
Wenn auch im all­ge­mei­nen un­se­re Klei­dung dem Kör­per an­ge­paßt ist und wenn auch der Stil der Klei­dung dem Ge­schmack des Tra­gen­den und sei­ner Zeit ent­spricht, so wür­de es doch je­der von uns ver­übeln, aus­schließ­lich nach sei­ner Klei­dung be­ur­teilt zu wer­den.

 
Musik als Mode
 
Der Sta­tus quo der bis­he­ri­gen wis­sen­schaft­li­chen Mu­sik­for­schung ist nur Aus­druck jahr­hun­der­te­lan­ger Ge­heim­hal­tung der Sys­te­ma­tik des ei­gent­li­chen Mu­sik­schaf­fens.

 
Geheimhaltung des Musikschaffens
 
Das eli­tä­re An­se­hen, das so man­cher gro­ßer Mu­si­ker in der Ge­sell­schaft ge­noß, führ­te da­zu, daß die Be­gab­ten un­ter ih­nen von der ju­beln­den Men­ge in die Rol­le des Hel­den­haf­ten hin­ein­ge­drängt wur­den, und ver­hin­der­te so das ein­fa­che Be­kennt­nis schlich­ter Kre­a­ti­vi­tät.

 






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